Posts mit dem Label Obstbaumspalier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Obstbaumspalier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, Mai 08, 2016

Das Leben .....eine Baustelle

Diese Fotos dokumentieren am besten die Verhältnisse, die momentan in und um das Haus herum herrschen.  Die Terrasse und die kleine Rasenfläche hinter unserem Haus vor dem Wintergarten wird gleichzeitig als Abstellfläche für Baumaterialien , Kübelbepflanzung und Abhärtungsfläche für meine Setzlinge verwendet. Dennoch wird durchgeblüht, und wenn die Welt drum herum in Chaos zu versinken scheint.
Wenn man die Fotos des überdachten Gewächshauses  näher klickt, kann man sehen, dass  alte Küchenelemente dort  stehen, sie dienen als temporäre Teeküche. Denn zum Bauprojekt: Gewächshaus mit Terrasse gibt es außerdem eine neue Küche. Diesmal nicht im Selbstbau, sondern  Monteure haben sie in den letzten Tagen aufgebaut. Gerade sind wir dabei die Schränke einzuräumen. Der Garten kommt wieder zu kurz. Aber so ist das halt manchmal...das Leben ist eine ständige Baustelle...
Eigentlich wollte ich mich heute morgen nur kurz dransetzen und eure netten Kommentare beantworten. Aber das funktioniert  schon wieder nicht. Ich werde immer wieder herausgeschmissen- und ja , ich habe mich bei Google angemeldet- wenn ich einen Kommentar beantworten möchte.
Ich bin etwas genervt deswegen, weil ich nicht begreife, wieso. Ein ähnliches Gefühl stellte sich heute nachmittag schon mal ein, als ich meinen nagelneuen Backofen einweihen wollte und ihn nach der vorgeschriebenen einstündigem Heizphase nicht wieder abstellen konnte.  Das hat gedauert, bis ich begriffen hatte, woran es lag. Bei dem Ding gibt es einen Cooldown-Prozess, das muss man natürlich wissen.
Jetzt versuche ich also mal zu posten, ich bin gespannt, ob das dann wenigstens funktioniert.
Über die dreiblättrige Bitterorange hatte ich schon mehrfach im Blog berichtet, wer sich interessiert, kann hier noch einmal nachlesen.
Inzwischen ist sie über zwei Meter hoch und wenn ich sie nicht regelmäßig beschneide, wird sie mindestens ebenso breit.
Als ich sie damals pflanzte, dachte ich sie würde jedes Jahr sowieso zurückfrieren. Da wäre der Platz neben der Garagenauffahrt richtig. Ist er nicht! Als Erfahrungswert für Nachahmer; entweder dem Strauch viel Platz einräumen, oder eben regelmäßig zurückschneiden.

Montag, April 18, 2011

Spalierobst

Großspalier in der Königlichen Gartekakademie Berlin Dahlem

Unser Garten ist viel zu klein um noch mehr Obstbäume zu pflanzen, ein Apfelbaum muss reichen...dachte ich. Durch verschiedene reale und virtuelle Gartengänge wurde ich dann auf die variantenreichen Möglichkeiten Spalierobst zu pflanzen aufmerksam gemacht .Da ist einmal G. Papes 'Königliche Gartenakademie' in Dahlem, die ich mir vor zwei Jahren in Berlin Dahlem angesehen hatte. Besonders interessant fand ich das sogenannte Stepover-Spalier, das sie in ihrem Schaugarten angelegt hatte. Hier ein paar Links mit Fotos aus Englands Gärten, wo diese Art der Obstbaumspaliere wohl gerade en vogue sind: Eine niedrige Obstbaumhecke, über die man steigen könnte. Klasse!
In Barbaras Kleingarten entdeckte ich dann eine 'ausgewachsene' Spalierobst'wand und dachte: Genau, das wäre ein wunderbarer Ersatz für unseren Holzzaun, der als Sichtschutz vor Jahren als Nachbarbegrenzung gesetzt wurde. Inzwischen zerfällt er und wird durch den Efeu, den der Nachbar dagegen gepflanzt hat, auch nicht schöner.
Auf den verschiedenen Märkten schaute ich dann nach bereits geformten Spalieren und fiel in Ohnmacht als ich die Preise sah.
Eine Gartenfreundin-Kollegin brachte mich dann auf die Idee selbst ein Spalier zu ziehen, was mich zunächst ein wenig verschreckte, habe ich doch schon beim einfachen Frühjahrsschnitt meines Apfelbaums meine Schwierigkeiten.

Als Frau der Tat befragte Gartenfreundin E. sogleich Mitarbeiter der Baumschule Fischer - ihrer Lieblingsbaumschule-in Berlin Rudow-unweit unserer Arbeitsstätte- und nahm mich dann jetzt im Frühjahr mit, um mal zu schauen. Kurz und gut: Beim Schauen blieb es nicht!
Ein entspannterSchäferhundmischling und sehr kompetente Baumschuler waren so überzeugend, dass ich mir drei Obstbäumchen zum Spalierziehen kaufte.
Am lebenden Beispiel konnte ich sehen, wie mit Hilfe von Tonkinstäben die Äste in die richtige Position gebracht werden. Ich hielt die Beispiele mit meinem Handy fest, finde aber die Bildqualität nicht sehr überzeugend. Als ich zuhause war, stellte ich fest, dass mit Hilfe der Fotos nicht zu erkennen ist, wie und womit genau die Stäbe  am Holz befestigt werden.




Bei der Auswahl der Obstbäume folgte ich vertrauensvoll dem Rat der Baumschule:
Birnen, die ich eigentlich wollte, habe ich wegen des hier grassierenden Birnegitterrost leider nicht nehmen können. Es gibt noch keine resistente Sorten.
Für das Obstspalier habe ich mich dann für die 'Asienbirne' Nashi 'Kosui' ( 4 jährig), eine Sauerkirsche 'Schöne aus Chatenay'( 3 jährig) und den Apfel 'Melrose' (fünfjährig) entschieden.
Nashi 'Kosui'
Beim Kauf habe ich mich auf die Beratung der Baumschuler verlassen, die mir die Nashibirne als selbstfruchtbar , birnengitterresistent und winterhart empfahlen. Beim 'Nachgoogeln' konnte ich allerdings lesen, dass das nur bedingt stimmt. Nashi ist zwar wirklich selbstfruchtend, dennoch soll es sinnvoll sein eine zweite Sorte zu setzen, um Fruchtmenge und Fruchtgröße zu steigern. Außerdem soll sie zwar nicht Birnengitterost bekommen, aber dafür andere schöne Sachen.
Das Bäumchen protzt momentan mit seiner Blütenpracht, allerdings fehlen hier die Bestäuber. Momentan sehe ich hier nur ein paar wenige Hummeln.


Gestern wurde dann gepflanzt, die Formung der Gehölze wird dann folgen.
Fortstzung folgt

Jetzt geht's endlich los

  Während es heute schon wieder munter vor sich hin pladdert, hatten wir gestern einen wunderschönen, sonnigen Märztag, so dass mei...