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Mittwoch, März 16, 2016

Gierig


Ich hätte nie gedacht, dass Haferflocken mit Sonnenblumenöl so attraktiv für die Vogelwelt der Umgebung werden könnte. Ich weiß gar nicht, ob es so gut ist die Fütterung jetzt im Frühjahr beizubehalten. Die Tage werden länger, die Sonne ging hier bereits um 6.15 Uhr auf, aber die Temperaturen liegen nachts immer noch um den Nullpunkt. Der Boden wird also nicht all zu viel an Nahrung bereit halten für die Amseln.



Sie scharren auch schon eifrig in den noch von der Gärtnerin weitgehend unberührten Beeten . Wenn ich von der Arbeit zurückkomme, scheuche ich immer ungewollt diverse dieser Amseln auf, ich glaube, die sitzen auch einfach ruhend zwischen den Büschen...und warten  darauf, dass mein Büffet eröffnet wird.
Morgens sind sie immer die ersten an den Haferflocken, dann kommen die Stare , die kein Pardon mit ihnen kennen und mitten im Napf landen. Amseln fressen vornehmer. Die extra für sie gekauften Rosinen verschmähen sowohl Amseln als auch Stare, die werden herausgepickt und gleichmäßig über die noch nicht fertig gestellte Terrasse verteilt.

Neuerdings findet sich auch der Buntspecht ein, aber auch der frisst nur gierig die Haferflocken. 
Wissen Vögel, dass in diesem Getreide mehr Eiweiß und Fett ist als in den anderen Getreidearten?
Es gibt durchaus noch andere natürliche Beerenangebote im Garten, beispielsweise die Efeubeeren. Eine Amsel oder einen Star habe ich dort noch nicht beim Fressen beobachtet, wohl aber die Ringeltauben, die dort zu wohnen scheinen und mich mit ihren Hinterlassenschaften erfreuen.


Donnerstag, Dezember 31, 2015

Der kleine Vogel im Sturm



Der kleine Vogel im Sturm -
nichts vermag ihn zu erschrecken,
weder Wind noch Regen.
Er weiß, dass hinter den Wolken
seine Sonne immer noch scheint.
Theresia von Lisieux


Es wird Sturm  geben in genau 6 Stunden, und nicht nur das. Es wird knallen und blitzen, es wird stinken über Berlin und um Berlin herum. An Silvester "explodiert" Deutschland, alle Pyromanen lassen es krachen und geraten außer sich vor Begeisterung über sich selbst.
Was interessiert es, wenn da Kind und Haushund sich ängstlich die Ohren zuhalten....so sie das können. Zur Not werden Beruhigungsmittel verteilt.
Mag sein, dass den kleinen Vogel Wind und Regen nicht erschreckt, aber das, was demnächst hier abgeht, wird er vielleicht nicht mehr überleben.


Einen Hund, der Silvesterböller fürchtet, habe ich auch, er verzieht sich immer in die dunkelste Ecke des Kellers, wenn es so weit ist. Heute waren wir wegen einer Verletzung mit ihm beim Tierarzt , da lagen Zettel mit guten Ratschlägen aus, wie Herrchen und Frauchen ihrem Liebling diese Nacht des brachialen Lärms und Gestank erleichtern können... Ich las Ratschläge wie... nicht bemitleiden.... bis Notfalltropfen ausgeben.


Aber was machen unsere' Piepmätze' eigentlich in dieser Zeit ?
Tagsüber füttere ich sie liebevoll mit Meisenkugeln und  Sonnenblumenkernen. Sie übernachten sicherlich hier irgendwo in den hohen Bäumen der Umgebung, vielleicht einige sogar in den aufgehängten Nistkästen des Gartens.


Und um Mitternacht werden aufgescheucht ; der Tagesspiegel hat mal zusammengefasst, wie die Vogelwelt auf dieses Geballere reagiert. Sie fliegen panisch  bis zu 1000 Meter hoch, normalerweise sind sie tagsüber  in weniger als 100 Metern unterwegs. Sie verbrauchen dabei enorme Energiemengen, die sie nach dem Ereignis des Jahres wieder auffüllen müssen.


Ich kann nur hoffen, dass sie es schaffen...und ich weiß, dass es naiv ist sich zu wünschen, dass dieses sinnlose Geballere irgendwann mal aufhören wird. Die spaßige Gesellschaft lässt sich da nicht drein reden.


Sonntag, Dezember 06, 2015

Kahlschlag

Mein GG ( Gartengehilfe) war sehr fleißig in der vergangenen Woche.Täglicher Ideenaustausch findet bei uns meist am WE am Frühstückstisch statt. Wenn  meine Ideen mit GGs Ideen korrelieren, wird meistens sofort gehandelt. Das Gespräch drehte sich um unseren alternden Garten, in denen einige Gewächse so langsam zu stark Raum und Licht greifen. Wir waren uns beim Gartenpalaver einig, welchen Pflanzen Einhalt geboten werden sollte.
Als erstes musste die Kiefer dran glauben, sie wurde aufgeastet, so dass unser Vorgarten wieder etwas mehr Licht bekommt. Die ist in den vierundzwanzig Jahren zu einem Riesenteil herangewachsen, hat eine sehr ausladende Krone bekommen. Efeu und der Baumwürger, die wir im letzten Jahrzehnt darunter gepflanzt hatten, sind inzwischen bis in die Spitze vorgedrungen.
Die Vogelwelt findet dieses Konglomerat klasse, als Nistraum oder als Schutzraum . Zum Vogelbeoachten aus meinem Arbeitszimmer wunderbar entspannend. Für die tätige Gärtnerin ein biologisches Gesamtkunstwerk, das mich jedoch hadern lässt...hätte ich sie doch nur in den Nachwendezeiten, als wir dieses Grundstück samt Haus kauften, einfach eliminiert.
So sah sie zu DDR-Zeiten aus.Foto des Vorbesitzers
Ständig rieseln Nadeln und Zapfen, irgendwelche Tauben übernachten und ka..en regelmäßig von einem bevorzugten Sitzast  auf die darunter stehende Bank. Die Rosen, die dort als Begrenzung mal gepflanzt worden sind, bekommen nicht genügend Sonne...und überhaupt...ich hätte viel mehr Platz, wenn diese Märkische Kiefer weichen würde.
Mache ich natürlich nicht, ist ja auch nicht erlaubt. Aber aufasten gibt ja auch schon mal mehr Licht.
Als nächstes musste ein Flieder dran glauben, der zu baumartig wuchs, die Forsythie wurde verschenkt und die Korkenzieherhasel  noch mehr eingekürzt, aber die soll auch lang über kurz ausgebuddelt werden. Sie treibt ständig wilde Triebe, und ich bin es leid ständig drunter zu kriechen um sie zu beschneiden. Mit den Jahren werde ich offenbar entschlussfreudiger, so schnell hätte ich mich da nicht von bestimmten Gehölzen getrennt. Jetzt muss allerdings mein GG das beachtliche Wurzelwerk ausbuddeln. Ich fühle mich da überfordert.

Kahlschlag entsteht auch durch das Vogelimperium des Gartens, der stets gut besucht ist.Gemeint ist eher Kahlfraß, ruckzuck sind die Meisenkugeln weggefressen oder muss der Futterspender nachgefüllt werden. Beherrscht wird es momentan noch von den Standvögeln....den einheimischen Spatzen, Kohl-und Blaumeisen, Spechten, Ringeltauben. Hin und wieder traut sich auch eine Haubenmeise an die Knödel, heute sogar die Schwanzmeisen. und sogar das Rotkehlchen umflatterte sie.


Die Migranten ( teilziehenden Vögel) wie die Erlenzeisige kommen meist erst im Februar zu meinen Futterangeboten.
Haubenmeise ...zeigt mir nur ihre Rückseite

Sonntag, November 22, 2015

Novembergrau mit Farbtupfern


Novembersonne
Der November ist aktuell wie man ihn erwartet, grau und inzwischen auch kalt und windig. Die sonntägliche morgendliche Gartensendung auf MDR thematisierte in ihren Literaturempfehlungen das Thema' Achtsamkeit'.  Man kann diesem Begriff wirklich nicht mehr entkommen, obwohl der gärtnernde Mensch ja eigentlich per se achtsam sein müsste, ist, es war und es sein wird.
Die Webseite des Senders merkt sehr richtig an, dass Achtsamkeit ....das neue Mode-Wort nicht nur im Garten geworden ist - und ihm ergeht es irgendwann wie seinem Kollegen "Nachhaltigkeit", wenn man mit dem Wort Achtsamkeit nicht achtsamer umgeht.....und bewirbt dennoch ein Buch zum Thema...
Mal sehen, ob diese Hortensie auch diesen Winter so gut üebrlebt, wie den letzten---

Trotz meiner Abneigung gegen solche küchenpsychologischen Modebegriffe , habe ich diese 'Methode zur Verminderung meiner Leiden' (siehe Wikipedia) im November, der sich dieses Wochenende wirklich wie ein üblicher mitteleuropäischen November verhält, bewusst zelebriert...und bin aufmerksam ( ist das achtsam?) durch meinen Garten geschlendert, wie immer mit einer Tasse Tee...ohne meine Kamera dabei zu haben. Die habe ich erst danach geholt.


Allerdings scheine ich die Form Betrachtung und Wahrnehmung meiner Umwelt durch die Brille der Achtsamkeit noch nicht richtig begriffen zu haben, denn wie ich lese, soll man nicht bewerten.  Und daran bin ich dann wohl gescheitert, denn ich kann selbst in diesem Novembergarten noch so viel Schönes beobachten und erleben. Mein Novemberblues kommt bei mir aber sowieso immer erst im Januar, Februar....dann erlebe ich alles trüb und kalt, jetzt ist das noch zu früh.
Mein novembriger Garten bietet noch so einiges: Die Rose 'Leonardo da Vinci'  hat selbst bei diesem Wetter noch einen morbiden Charme.
 

Radicchio-Salate sind zu kleinen Kunstwerken herangewachsen, die Farbgebung passt so gar nicht in dieZeit. Sehr italienisch, hoffentlich wird es nicht zu kalt, das verträgt er dann auch nicht. Ich werde Vlies darüber legen, achtsam !



Radicchio Castelfranco
Die Mispeln haben jetzt endlich den mürben Zustand erreicht, um sie zu verarbeiten. Und das habe ich dann nach meinem Achtsamkeitsgang dieses Wochenende getan.
Was für eine Riesenschmiererei, denn diesmal habe ich, wie in einem Rezept gelesen, die Schale abgezogen, dann das Fruchtmus samt Kernen ( pro Frucht sind das vier Stück) durch die 'Flotte Lotte' gejagt und dann erst gekocht...sie also zu einem Mus verarbeitet. Achtsam, Schritt für, Schritt habe ich es dann...ohne mich über klebrige Hände allzu sehr zu ärgern....geschafft. ... ärgern ist ja nicht erlaubt. Man soll sich ja aufmerksam und gleichmütig auf jeden Arbeitsschritt konzentrieren.


Außerdem habe ich diesmal das Aroma verfeinert, indem ich sie in einer Piccolo Prosecco aufgekocht habe, die abgebildeten Gewürze hinzugefügt und außerdem ein paar bereits im Sommer in Zuckersirup eingelegte Kumquats. Das Ergebnis ist sehr lecker. Die Aktion hat sich gelohnt.


Mürbes Fruchtfleisch mit Kernen
Schale der Mispeln
Die flotte Lotte musste zwischendurch immer wieder von den ziemlich großen Kernen gereinigt werden, um überhaupt weiter arbeiten zu können. Das war ziemlich nervig. Jeder (Arbeits)schritt hat mich trotz aufkeimenden Ärgers...der ja nicht gleich Stress ist... gelohnt. Ein Leben ohne sich zu ärgern, sich zu langweilen , traurig zu sein, gleichmütig und stattdessen schicksalsergeben alles hinzunehmen kann doch nicht das Ziel dieser Methode zur Verminderung von Stress sein.
Wahrscheinlich habe ich da etwas missverstanden. Es gibt sicher auch gärtnernde Menschen, die ihre Garten als Stress erleben. Die können ja dann den oben genannten Ratgeber lesen.


Es sind dann fünf Gläser mit Mispelmusenstanden.Ein paar Früchte hängen immer noch am Baum , die meisten sind jetzt aber bereits abgefallen. Vielleicht mache ich noch ein paar Gläser...und ärgere mich noch mal kräftig über verschmierte Hände. Das ganze nenne ich dann aber lieber 'Eustress' , den ich nicht mit einem Achtsamkeitstraining bewältigen muss.
Eigentlich sitzen zu dieser Zeit auch immer die Amseln im Baum und picken an den mürben Mispeln, aber die favorisieren dieses Jahr das Pfaffenhütchen, das offenbar immer noch Samen in ihren Pfaffenmützchen anbietet. Jeden Morgen finden sich dort mindestens vier Vögel ein...


Donnerstag, Oktober 03, 2013

In gutem Ruf stehend



Euphemismus oder Tabuwort? Die wissenschaftliche Bezeichnung für das Pfaffenhütchen gibt Rätsel auf, setzt sich doch 'Euonymus' aus den altgiech.Wörtern 'eu' für gut und 'onoma'  für Name zusammen.Dabei ist doch jedes Teil dieser Pflanze nicht unbedingt gut, sondern sogar ziemlich toxisch, denn Stereoidglycoside und Alkaloide befinden sich in allen Pflanzenteilen, besonders in den Samen.
'Schon der Genuss von 30 bis 40 Samen ist tödlich, wobei Angaben über die letale Dosis schwanken., schreibt PTA aktuell in diesem Link. Naja, wer isst schon dreißig Samen....

Mein Wörterbuch der Pflanzennamen ist der Meinung, dass bei der frühen Benennung weniger Ironie oder Schönfärberei eine Rolle spielte, sondern sie als Tabuwort zu verstehen ist und auf sehr alte Vorstellungen einer griechischen Hirtenkultur zurückgeht, die in der Vergiftung ihrer Tiere 'das Wirken böse Dämonen' verantwortlich machte.


Und das Pfaffenhütchen ist sehr tiergiftig wie Botanikus schreibt:
Tiergiftig:
Pfaffenhütchen ist tödlich giftig für Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde und Katzen, für Nager, wie Hasen und Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen. Vergiftungssymptome sind Ansteigen der Körpertemperatur, Kreislaufstörungen, Kurzatmigkeit, Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall oder Verstopfung, Krämpfe und Herzrasen.
Pferde können innerhalb weniger Tage sterben, die Vergiftungssymptome können noch nach 15 Stunden eintreten

Bei Aufnahme von mehr als 10 Beeren kommt es bei Schafen und Ziegen zu Kreislaufbeschwerden.
Eine Killerpflanze, in irgendeinem Link wurde sogar etwas über Giftigkeit bei Ziervögeln erwähnt. 
Auch sehr rätselhaft...schließlich wird das  kleine Bäumchen in der Fließböschung jeden Morgen heimgesucht von diversen Vögeln, die sich an den hängenden orangefarbenen Samen gütlich tun.


 Die Fotos sind zwar nicht  besonders, dokumentieren aber, dass das Pfaffenhütchen ein Vogelnährgehölz erster Güte zu sein scheint. Ein Rotkehlchen ließ sich auch blicken, war aber sehr scheu und ließ sich noch nicht einmal durch das Fenster fotografieren. Die ordinäre Amsel konnte ich sogar vom Gartenstuhl  beim Samenfrühstück beobachten, alle anderen Fotos sind durchs
Küchenfenster fotografiert.


Wieso fallen die Vögel eigentlich nicht tot um wie sämtliche genannten Säugetiere? Wie verarbeiten Vögel die Inhaltsstoffe des Samens? Ich habe keine befriedigenden Antworten gefunden.
Immerhin habe ich bei meiner Recherche zu weiteren Informationen eine Aussage gefunden, dass Rotkehlchen nur den roten Samenmantel fressen sollen, den sogenannten Arillus.

Mönchsgrasmücke/Weibchen Saß erst im Pfaffenhütchen fressend, dann in der Sonne daneben in der Weide
Mönchsgrasmücke/ Männchen
..oder/und Hülsen als Gewölle außerdem - was ich bisher nicht wusste- also unverdauliche Bestandteile der Nahrung wie harte Samen, Chitinreste von Insekten, Schalen und Hülsen wieder ausspeien.  Ist der Arillus eventuell gar nicht giftig, ähnlich wie bei den Eibensamen?

Samen mit orangefarbenem Arillus

Das Pfaffenhütchen hat neben seiner Eigenschaft als Vogelnahrungsangebot für unseren Garten noch einen weiteren Vorteil: Es hält mit Hilfe seines flachen und dicht verzweigten Wurzelwerks den Steilhang am Fließ zusammen, so dass er an der Stelle nicht abrutscht wie am Komposthaufen. Dort ist der Hang nämlich nicht durch Gehölze stabilisiert .

Uferbefestigung mit Hilfe von Pfaffenhütchen, Aronia und Drachenweide

PS. Danke Elke für deine Vogelartbestimmung. Mönchsgrasmücken hatte ich gar nicht in Erwägung gezogen, da ich annahm, dass die alle schon gen Süden aufgebrochen sind; schließlich ernähren die sich hauptsächlich von Insekten. Aber NABU lässt uns wissen, dass die Mönchsgrasmücken oft gar nicht mehr wegziehen, sondern inzwischen an manchen Standorten Standvögel geworden sind.

Sonntag, April 14, 2013

Wochenendbesucher

Ein Frühlingswochenende wie aus dem Bilderbuch lud ein sich endlich wieder im Garten aufzuhalten. Das galt aber nicht nur für die Gärtnerin, sondern offenbar auch für die benachbarten Tiere, die unseren Garten aufsuchten.

Da ich den Futterspender nicht mehr aufladen wollte, blieben nur noch die bisher relativ unbeliebten Lein- und Mohnsamen übrig. Und siehe da, die Zeisige ließen sich herab auch diese zu verspeisen. Sie finden sich immer noch massenhaft zur Frühstückszeit ein, häufig in Gesellschaft von Grünfinken.Hin und wieder taucht mit ihnen  ein Bergfink auf, entweder ein Weibchen oder ein Männchen...allerdings nie beide zusammen und immer vergesellschaftet mit den Zeisigen.



Und dann haben wir neuerdings Entenbesuch, ein Pärchen Stockenten watschelt regelmäßig den Hang von Fließ hoch und holt sich die aus dem Futterspender herausgepolkten Samen, die am Boden liegen.


Außerdem durfte ich heute zwei Kernbeißer begrüßen, die das Futterangebot inspizierten. Die habe ich zwar schon hoch oben in Baumwipfeln beobachten können, aber nie im Garten. Sie waren extrem scheu, bei der geringsten Bewegung hinter der Fenster waren sie fort.


Ein weiterer Besucher, den ich noch nie im Garten gesehen habe, ist die ' gefiederte Maus' unter den Vögeln,  wie die Heckenbraunelle auch genannt wird. Zuerst habe ich sie für einen Spatz gehalten, aber der kommt selten allein...außerdem huschte sie ständig in Deckung unter dem Tisch herum , Spatzen sind da einfach frecher.


...und endlich sind auch einige der Zugvögel wieder zurück, 'unsere' Bachstelze spazierte wieder das Dach des Anbaus entlang, auch den Zilp-Zalp habe ich wieder gehört.....den zu fotografieren ist eh illusorisch.


Ebenfalls hungrig war wohl ein Eichhörnchen, das auch regelmäßig kommt, aber heute zum ersten Mal fotografiert werden konnte.



Da für die Menschen große Gartenbattle war, hielt sich natürlich auch Sammy im Garten auf. Die beiden Hunde, die wir vorher hatten, waren zufrieden damit sich auf dem Rasen niederzulassen. Dina neigte dazu, meine Krokusse dabei plattzuwalzen. Das macht Sammy nicht, allerdings bevorzugt er den blanken Boden um sich dort hinzulegen, hin und wieder muss dazu auch ein Loch gegraben werden. Anscheinend werde ich alt und milde, ich reagiere lange nicht mehr so strend darauf wie bei seinen Vorgängern. Liegt vielleicht daran, dass er vornehm alle relevanten Pflanzen verschont.

Sammy, ein echter Hütehund!

Außerdem zeigte er sich noch anderweitig nützlich. Schäferhunde -Sammys Vorgänger waren auch da anders- neigen offenbar dazu im Frühjahr alle Haare auf einmal abzuschmeißen ;-). Ich hatte eigentlich auch angenommen, dass sie weniger haaren als meine langhaarigen Hunde, die ich vorher hatte. Auch das war ein Irrtum...Schäferhunde haaren ständig.....
Heute war wieder mal Kämmzeit, und die Haare wurden wieder in einen der leeren Plastiksäcke gefüllt, die vorher Meisenknödel enthielten.


 Und die Meisen entdeckten sie sofort für den Nestbau, unermüdlich wurde Sammys Haare weggeschafft.


Da will ich auch mitreden...( oder I bims )

Lange ist hier nichts mehr gelaufen, zum Bloggen fehlte mir die nötige Motivation. Stattdessen habe ich mich bei Instagram herumgetrieben,...