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Mittwoch, April 12, 2017

Herzblatt

20.3.2017
31.3.2017
Die Blüte dieser kleinen Schönheit ist vorüber, ich habe den Vorgang mit meiner kleinen Garten-Zeitrafferkamera aufgenommen. Leider stand sie nicht optimal, so dass die Blüten aus dem Bild 'herausgewachsen' sind. Aber ich glaube, es dokumentiert ganz gut, wie schnell es geht.... und dann ist das Herzblattschalen-Theater vorbei. Obwohl... jetzt kommt der zweite Akt, die Samenbildung. Vorletztes Jahr ist es mir gelungen aus dem frischen Samen Nachwuchs zu ziehen...und dann sind mir die Sämlinge vertrocknet. Ich könnte mich jetzt noch schwarz ärgern darüber. Diesmal werde ich besser aufpassen.





Mittwoch, März 30, 2016

Mehr als ein blaues Band


Eigentlich wollte ich Ostermontag mal schauen, wie weit der Bärlauch ist. Normalerweise hätte ich das inzwischen auch  im eigenen Garten überprüfen können, aber mein Hund hat ganze Arbeit geleistet. Er neigt  nur ausnahmsweise zum Buddeln, diesmal hat er in einem unbeobachteten Moment ganze Arbeit geleistet und einen tiefen Graben gezogen, wo ich ein paar Bärlauchpflänzchen pämperte. Mal sehen, ob die sich noch erholen. 

Osterspaziergänge gehören zum Jahres-Ritual und sind deshalb  Selbstzweck. Dieser hielt eine Überraschung für uns bereit..
.

Bärlauch hatte tatsächlich den üblichen grünen Teppich am Waldrand unter Buchen und Hainbuchen  vorbereitet, aber bei dem Spaziergang durch das Wäldchen erkannte man an einigen Stellen aus der Ferne über bräunlichen Laub einen hellblauen Schimmer, der sich beim Annähern als ganzer Leberblümchenteppich herausstellte.
Obwohl ich schon seit Jahren diese Gegend aufsuche und jedes Mal das eine oder andere Leberblümchen bewundern konnte, waren mir solche zusammenhängenden Leberblümchenpopulationen bisher nie aufgefallen.  In den Vorjahren war ich immer zur Buschwindröschenblüte dort, die Hauptblüte der Leberblümchen also vorbei, es war schließlich im Ende April!
Nur wenige Buschwindröschen waren Ostermontag in Blüte (siehe Foto unten),meistens nur  Laubblätter sichtbar.


Leberblümchen haben eine interessante Biologie. Ihre Blüten sind vorweiblich oder aber auch homogam, d.h. es gibt eine zeitliche Trennung der Reife von Staubgefäßen bzw. Fruchtknoten ( vorweiblich) oder auch nicht (homogam)...was dann Selbstbefruchtung ermöglichen könnte. Letzteres macht das Leberblümchen durchaus, d.h. es ist auch selbstkompatibel. Aber als "Pollen-Scheibenblume" zieht sie Insekten  an, wozu wohl auch Fliegen gehören. Die konnte ich auch als einzige Insekten im Wald an den Blüten entdecken. Nektar produziert ein Leberblümchen nicht.

Sonntag, März 22, 2015

Schneiden, reißen oder lassen?


Heute nachmittag hat die Gärtnerin sich endlich den wirklich wichtigen Fragen des Gärtnerns zugewandt , die aber auch schrecklich unwichtig zu sein scheinen, jedenfalls aus der Sicht der Lenzrosen.....

Unter der Korkenzieherhasel befindet sich ein guter Standort für meine Hellebori, da lass ich sie weitgehend machen, was sie wollen. Auch mit dem Zurückschneiden der Laubblätter habe ich hier noch nichts unternommen.. An prominenterer Stellung habe ich diese schon entfernt, wie unten an der dunklen Sorte.Die Blüten kommen dann einfach besser zur Geltung.


Wenn die Blüten erscheinen haben, legen sich die Laubblätter in einem Ring zu Boden und fangen an zu verdorren. Ich nehme an, auf diese Art und Weise wird dafür gesorgt, dass ihre Nährstoffe wieder dem Boden zugeführt werden. Natürliches Recycling.


In den Kulturanleitungen zu den Lenzrenzen wird empfohlen sie abzuschneiden, damit sich Pilzkrankheiten gar nicht erst festsetzen und ausbreiten können. Die unter der Haselnuss haben allerdings bisher noch nie Zeichen von Krankheiten gezeigt, und irgendwie widerstrebte es mir, gesunde Laubblätter abzuschneiden. Schließlich betreiben die Chloroplasten in den Laubblättern Fotosynthese und bauen Nährstoffe für die Pflanze auf,  haben also einen Sinn.
Auf dem Foto ( alt!) oben hatte ich Laubblätter an einem anderen Standort ( sehr beschattet)  in den Vorjahren weggeschnitten, allerdings nicht ganz korrekt, wie man unschwer erkennt. Man sollte das eigentlich bis zum Boden machen. Aber da diese Helleborus , die ich vor langer Zeit von meiner Mutter bekommen hatte, zu Krankheiten neigt, habe ich die Laubblätter hier entfernt und auch entsorgt. Und es hat sich gelohnt. Sie sieht in diesem Jahr gesünder aus.

In Xenias Berlingarten wird in einem Filmchen über einen Helleborus-Garten in der Schweiz berichtet, der mich noch einmal an diese unterschiedlichen 'Lehrmeinungen' erinnerte. Ich folge Profi-Empfehlungen ja durchaus, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass man es mit sogenannten Hygienemaßnahmen im Garten übertreibt und sie nicht hinterfragt.

Im Daily Telegraph lese ich sogar, dass man die Blätter ausziehen soll." Either sever each leaf cleanly as close to its base as possible using sharp secateurs, or take it off by hand by holding on to the shoot to which it is joined, and gently pulling and pushing the stem so that it snaps off at its base."
Das habe  ich  heute mal gewagt, etwas ängstlich und vorsichtig, um nicht plötzlich einen Trieb samt Wurzel herauszureißen. Es funktionierte!

Die gefüllte Sorte , die ich direkt zu Füßen eines Buxus gestzt habe, kann da nicht bleiben. Es ist zu trocken und wohl auch zu schattig . Dieses Jahr hat sie sage und schreibe nur zwei Blüten.

Der Daily Telegraph schreibt dazu:' They can even be grown in full light if the soil is deep and fertile, and if some shade is offered by herbaceous'.
Können die Blütenfarben sich eigentlich je nach Bodenzusammensetzung verändern? Oder wieso hat sich die Blüte dieser Sorte, die ich mir mal aus Wales 'Ashwood Nurseries' habe schicken lassen den Farbton verändert, nachdem ich sie umgesetzt habe? Eigentlich sollte sie aus dem 'green spotted'  Strain stammen. Und in den letzten Jahren war das auch der Fall. Jetzt nicht mehr.

Auch schön ist dieses Exemplar unten, keine Ahnung, woher die stammt.



Beim Hecken-Nieswurz muss man sich keine Sorge machen, wegen der Laubblattbehandlung.
H. dumetorum, eine Wildart aus Kroatien, Ungarn und Slowenien, hat völlig grüne Sepalen, einen ziemlich kleinen Blütenstand und zieht ihre Laubblätter schon im Herbst völlig ein.


Samstag, Februar 21, 2015

Ein Blitzlicht des Frühlings

Crocus fleischeri
Heute morgen sah es zunächst nicht so aus, als ob die Sonne es so richtig schaffen würde. Die Temperaturen stiegen aber immerhin schon vormittags auf  8 °C.  Beständig ziehende Wolkenfelder ließen zwischendurch die Sonnenstrahlen sogar hin und wieder einige Zeit in den Garten scheinen, so dass- hurra- alle versprengten Krokuskolonien von C. vernus, C. tommasianus und C.fleischeri ihre Blüten öffneten, ebenso wie die Winterlinge.


Eigentlich hatte ich gar keine Lust vor die Tür zu gehen, der Virus, den auch viele andere momentan mit sich herumtragen, hat mich auch erwischt und scheint  in meinen Körper ebenso erblühen zu wollen, wie die Krokusse draußen im Garten...mit dem Unterschied, dass ich mich darüber nicht so recht freuen kann. Aber schließlich wollte ich trotz aller körperlicher Malaise 'das Ereignis' da draußen festhalten. 


Mit Schal und Jacke und Mütze und Kamera dann raus, genau zum richtigen Zeitpunkt.: Die ersten Bienen waren unterwegs. Die Sonne verschwand dann ganz fix wieder, ebenso schnell verzogen sich die Insekten auch...und am Nachmittag kam dann auch der angekündigte Regen.



Samstag, April 27, 2013

Vorher- Nachher


Gestern kam ich bei sommerlich schwülen Temperaturen von 24 °C nach Hause, mein Gefühl sagte mir...es wird Regen geben. Also ganz schnell noch meine Herzblattschalen fotografieren, die aktuell als zart-violetter Tuff am Weg zum Ausgang gerade erblüht sind . Meine Erfahrung mit ihnen sagt Jeffersonia dubia hat nur eine kurze Blütezeit , so dass sie nach dem zu erwartenden Regen hinüber sein werden.


Das Pflänzchen kommt in der Mandschurei und bei Wladiwostok in Wäldern und Gehölzen vor, sind also dementsprechend winterhart. Bei mir steht sie am Osthang...hat also eigentlich relativ viel Sonne, wenn sie denn mal da ist.


Gestern am späten Nachmittag  war sie noch da, alle Blüten standen weit offen.


Also rasch von allen Seiten fotografieren, Jeffersons Herzblattschale wirft schon ihre ersten Blütenblätter ab.

In der Nacht regnete es dann, die Temperaturen fielen um 14 °c auf nur 10 °C. Die Gärtnerin freute sich natürlich über den Regen, schließlich brauchte sie ihre Radieschen auf dem Hochbeet nicht zu gießen. Jeffersonia dubia schloss einfach ihre Blüten für den gesamten folgenden Tag.



Immerhin kann man jetzt besser ihre eigenartig geformten Laubblätter erkennen.

Donnerstag, April 11, 2013

Krokusse 2013


Nach dem Staudenmarkt war ich dann endlich mal wieder im Garten. Der letzte Schnee war noch gar nicht geschmolzen, aber immerhin blühten jetzt meine Krokusse auf, die diesen schneereichen Frühling einigermaßen überstanden hatten.
Auch wenn dreiviertel der Gartenblogosphäre schon im Vollfrühlingsrausch ist, müssen meine Leser aushalten, dass ich in meiner Krokuspracht schwelge und hier immer noch Schneereste zu erkennen sind!

Heute ist bereits Donnerstag und mittlerweile gibt es auch in meinem Garten keinen Schnee mehr. Viele meiner vorwitzigen Elfenkrokusse hatten nur eine kurze Blüte, offenbar öffenen sich sich nur einmalig bei Sonne in einem schneereichen Garten und dann nie wieder.

Crocus fleischeri hat diese Zeit etwas ramponiert überstanden, aber immerhin!



Während die Zeit der 'Tommies' vorbei ist, hat C. vernus in kleinen Tuffs  seinen großen Auftritt, und wmusste von allen Seiten auf matschigen Boden knieend fotografiert werden.
Dabei musste ich dann feststellen, dass irgendein Dödel doch viel zu eng 'Katherine Hodgkin' gestzt hat.

Bewacht wird  alles vom weisen Uhu, den ich als Andenken aus dem Garten meines Vaters mitgenommen hatte. Bei ihm drohte er fast vom Efeu überwachsen zu werden, jetzt hat er einen freien Blick....eigentlich wollte ich nie Gartenornamente in meinen Garten stellen. Ein Efeuspross rankt noch über den Flügel, ich bin gespannt, ob der hier anwachsen wird.

Dienstag, Februar 05, 2013

Vorvorfrühlingsgefühle



Heute morgen hatten wir doch tatsächlich blauen Himmel , ohne Regen, wenn auch mit einem Wind, der aus Blaumeisen Haubenblaumeisen machte. Das lockte mich auch vor die Tür um mal zu schauen, was denn die Frühblüher im Garten so treiben.


Okay, der italienische Aronstab ( Arum italicum) ist zwar kein Frühblüher, steht aber unter der Haselnuss mit seinen grünen Laubblättern da, als ob niemals Minustemperaturen gewesen wären. Ein Phänomen auch, dass kein vorwitziges Schneckchen an ihm nagt , kein Pilz sich breit gemacht hat, wie an einigen meiner Christ- und Lenzrosen.








Bei manchen Exemplaren der Lenzrosenhybriden liegen die Laubblätter platt in einem Kreis am Boden. Besser wär's, wenn diese Blätter die treibenden Blütenstände schützten., denn der Winter ist noch lange nicht zuende. Vielleicht sollte ich sie wirklich mal aufbinden, wie es in meinem Helleborus-Buch empfohlen wird.



Den Schneeglöckchen macht dieser wechselhafte Vorfrühlingsstart nichts aus,  sie welken nicht wie die zarten Stängel der Helleborusblüten. Mal sehn, wie die Blüten des Alpenveilchens es überstehen, das ich erst im letzten Jahr gepflanzt habe.


Auch die Winterlinge schieben ihre Blüten aus dem Boden, wenn ich auch lange noch nicht solche Teppiche vorweisen kann , wie auf Elkes Seite zu bewundern ist.


Mein Chimonanthes praecox ( Chinesische Winterblüte) ist noch in Wartestellung, aber es dauert nicht mehr lange, dann wird auch sie blühen.


Mein persönlicher Vorfrühlingshingucker sind aber immer die Krokusse, die sich durch den braunen Teppich aus abgestorbenen Blättern durcharbeiten. Aber bisher ist da noch gar nichts zu sehen.


Dieser barune Teppich bleibt in meinem Garten auch noch sehr lange liegen, denn mein Herz schlägt nicht nur für die strahlenden ersten Blüten des Frühlings, sondern auch für Marienkäfer und andere nützlichen und unnützlichen Lebewesen meines Gartenbiotops, die dort in Winterstarre ruhen.
 Und für die Amseln, Rotkehlchen. Zaunkönig ,Buchfinke, die dort regelmäßig auf Nahrungssuche sind...


Die Strauchpfingsrose sieht sehr unordentlich aus, da haben die letzten stürmischen Nächte leider nichts daran geändert. Die abgestorbenen Blätter kleben fest an den Ästen. Den werde ich mir  wohl  als erstes vornehmen um ein wenig klar Schiff zu machen. Und die Wisterie wartet auch auf den späten Winterschnitt.


Allerdings muss ich da noch einmal genau nachlesen, was ich beim letzten Winterschitt wohl falsch gemacht haben könnte. Vorletztes Jahr gab's danach nämlich keine Blüte, deshalb hatte ich mir den Winterschitt im letzten Jahr erspart, und die Blüte war wieder im Frühjahr darauf annehmbar.



Wetter im Ausnahmezustand

Es ist wohl (vorübergehend) vorüber: Die monsunartigen Regenfälle von gestern werden erst einmal von Petrus eingestellt, sagt die Wet...