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Montag, Februar 04, 2013

Ein Bergfink im Fließtal


Bergfinken leben im Sommer im skandinavischem Raum, ziehen dann aber im Winter komplett weg, sie sind also Zugvögel. Dabei ziehen sie in riesigen Schwärmen nach Mitteleuropa, überall dorthin, wo insbesondere Bucheckern zu erwarten sind.
Ein einzelnes Weibchen hat sich nun offenbar auch in meinen Garten verirrt und pickt zuammen zwischen Grünfinken, Zeisigen und Distelfinken die ( insbesondere von den Distelfinken aus dem Futterspender aussortierten ) am Boden liegenden Sonnenblumensamen. 
"Das attraktive Männchen hat einen glänzenden tief blauschwarzen Kopf und ist durch das Orange von Kinn, Kehle, Brust und Schultern unverwechselbar. Beim Weibchen ist der Oberkopf und der Vorderrrücken beige, das Orange jedoch leuchtender." (http://wiki.lbv.de/bergfink.html#c3417)
Eigentlich sind jedes Jahr zwei, drei dieser Wintergäste zu sehen, diesmal hat sich leider nur diese sehr scheue Dame verirrt. Der Rest des Schwarms bleibt vermutlich lieber in den Buchenwäldern um  den nahe gelegenen Mühlenbecker See.

Die Bergfink-Dame ist sehr  cheu und fliegt bei der geringsten Bewegung am Fenster weg und hält sich dann in sicherer Entfernung im Astgewirr der Drachenweiden auf.





Dienstag, Februar 01, 2011

Wintervögel_3

Je länger und härter der Winter, desto mehr Vögel fallen in meinen Garten ein um sich die bereitgestellten Knödel und Körner zu holen. Sogar die von mir als minderwertig beschriebenen Knödel aus dem Supermarkt werden ruckzuck vernichtet. Dabei haben sich vor allem die Eichelhäher und Spechte hervorgetan: In Windeseile werden die Ködel zerschmettert.

Energieblock Anfang Januar

Aber auch die vielen Meisen sind fleißig, der Vivara-Energieblock, den ich vor ein paar Wochen aufgehängt hatte, ist restlos weggefressen. Die Fotos stammen vom 21. Januar, inzwischen ist da gar nichts mehr. Der Block war so beliebt, dass die sonst so untereinander so aggressiven Blaumeisen es sogar kurzzeitig aushielten zu zweit oder zu dritt daran zu fressen.
Energieblock 21. Januar 2011

Sogar die niedlichen Schwanzmeisen gesellten sich zu den Blaumeisen an den Block. Die Reste, die herunterfallen, werden meist von Spatzen , Amseln und Buchfinken aufgelesen. Aber inzwischen habe ich mich auch auf die Vögel eingestellt, die lieber vom Boden fressen und streue auch für sie Futter aus. In einem Trupp von Finken fielen mir dann auch wieder diese zwei Exemplare auf: Bergfinken. Auch sie besuchen wie bisher jedes Jahr unseren Garten.
Hin und wieder tauchen auch ein paar Einzelgänger auf, die ich bisher aber noch nicht auf den Chip bannen konnte: Regelmäßig kommt eine Haubenmeise, die die Pinienzapfen auf dem Fensterbrett inspiziert. Aber gestern hatte ich Glück und eine Sumpfmeise holte sich ein paar Körner und bemerkte mich diesmal nicht, so dass ich fotografieren konnte.
Am liebsten sind mir aber die Schwanzmeisen, die sehr gesellig den Winter verbringen und in Trupps über die Knödel herfallen.
Und Sara von 'Herz und Leben' kann jetzt vergleichen, ob die Schwanzmeischen in ihrem Waldgarten meinen ähneln oder ob sie eher die dunkelköpfige Nominatform hat.


Schwanzmeise, weißköpfige Nominatform
'Die vor allem im Norden und Nordosten Europas vorkommende Unterart Ae. caudatus caudatus hat einen zeichnungslosen, weißlichen bis reinweißen Kopf, der gegen den Rücken scharf abgesetzt wirkt. Zudem ist die Unterseite meist heller und nur schwach rötlich braun gefärbt. Nach Osten hin wird das Gefieder klinal gestuft weißer und die Weißanteile reiner. Vor allem im Winter kann Ae. c. caudatusMitteleuropa auftauchen; bisweilen brütet sie dann auch hier.'

Bei Wikipedia wird die in meinem Garten zur Winterfütterung einfliegende Variante als Unterart beschrieben. Diese taxonomische Begrifflichkeiten sind mir ein Rätsel. Was ist denn nun der Unterschied zwischen Nominatform und Unterart?? Und dann lese ich wieder bei Wikipedia, dass Nominatform jetzt nominotypisches Taxon genannt wird. Super, wenn solche Begriffe sich ständig ändern und dann munter alle durcheinander gebraucht werden....das ist wissenschaftliche Klarkeit!

Donnerstag, August 12, 2010

Weitere Gartenbesucher

Jeden Morgen sitzt eine Meise in meinem Mispelbaum, die ich im Winter dort nie begrüßen konnte. Dabei ist sie durchaus ein Jahresvogel hier; offenbar bietet der Baum momentan eine reiche Beute an Räupchen und anderem Getier, sie sucht jedenfalls sehr aufmerksam jeden Ast ab.
Aber ist das nun eine Weidenmeise oder eine Sumpfmeise? Kinnfleck und matte bzw. glänzende Kopfplatte sollen wichtige Unterscheidungsmerkmale sein; dieses Wissen hilft mir aber nicht, da auf dem Foto kein Kinnfleck zu erkennen ist. und ob die Kopfdecke nun glänzt oder auch nicht.....da vermag ich mich nicht zu entscheiden.
Da das Tierchen stumm herum hüpft, kann auch sein Gesang nicht als Unterscheidungsmerkmal dienen.
Weidenmeisen sollen allerdings menschliche Nähe meiden, während Sumpfmeisen durchaus in Parks und Gärten vorzufinden sind. Synonyme Bezeichnungen für die beiden Meisenarten wären Nonnen-( die Sumpfmeise) oder auch Mönchsmeise(die Weidenmeise).  Wunderbar...die Mönchmühle ist nur ein paar hundert Meter entfernt *grins*

Versunken

Am Abend vorher schien noch wunderbar die Sonne hier....inzwischen regnet es auch hier Bindfäden. Ein Schwalbenschwanz stattete meinem Phlox einen Besuch ab, also noch ein weiterer Grund diese Staude unbedingt im Sommergarten zu haben! Der Schmetterling holt sich seinen Nektar hauptsächlich von violetten Blüten, letztes Jahr konnte ich ein Exemplar an den violetten Blütenrispen des Sommerflieders fotografieren, dieses Jahr am Phlox, der.... naja...nicht gerade violette Blüten hat, sondern doch mehr pinkfarben.
Schwalbenschwanz

Diese Falter sind hier jeden Sommer zu sehen, dank der vielen Raupenfutterpflanzen ( Wilde Möhre) in den umliegenden Ruderalgebieten . In meinem Garten wären noch Fenchel und Weinraute anzubieten, aber da habe ich lange keine Raupen mehr dran finden können.
Schwalbenschwanz

Er flatterte fleißig von einer Blüte zur nächsten und war emsig beschäftigt, ständig mit den Flügeln flatternd, dabei verriet erst das Foto ( unten), dass er dabei Vorder- und Hinterflügel asynchron
 bewegen kann.

Asynchron

Mittwoch, März 10, 2010

Herr und Frau Bergfink

Bergfink, männlich

Bergfink, weiblich
Edith hat die Art zwar richtig bestimmt, nachzutragen ist allerdings, dass es sich bei dem von zwei Amseln begleitetem Fink des letzten Beitrags um eine Dame handelt. Die Herren Bergfinken hatte ich ja bereits als Trupp in einem vorangegangenem Beitrag vorgestellt.

Die Blauregenblüte wird ausfallen

Auch im Garten im Fließtal haben zu früher Austrieb und zwei Spätfrostnächte Spuren hinterlassen. Und das bei Pflanzen, bei denen ic...