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Mittwoch, März 11, 2015

Ein Tag für die Krokusse


Am Sonntag war auch der Tag für die Krokusblüte. Crocus tommasianus ist wirklich ein Knaller in meinem vom Winter etwas mitgenommen ausehenden braunfahlen Garten .
Die Sonne strahlte vom Himmel, und endlich konnte ich die Blüten  wieder weit geöffnet erleben. Sie sind wirklich überall. An den Stellen, wo ich sie gesetzt hatte inzwischen in üppigen Tuffs, an anderer Stelle als Werk der Ameisen nur einzeln stehend.  Sogar zwischen den Pflasterritzen der Auffahrtsteine tauchte einer auf oder auf dem Gehweg vor Nachbars Haus, wie er mir berichtete.
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Irgendwann werden das hoffentlich auch solche Tuffs...zumindest, wenn ich sie nicht beim Jäten nach der Blüte versehentlich eliminiere.

Und  da die Temperaturen wirklich auf angenehme 12° C steigen waren auch Insekten unterwegs. Auffällig war die Menge der Honibienen, die inzwischen hier unterwegs sind.
Seit ein paar Jahren gibt es hier eine Imkerin in der Straße. Das macht sich wirklich bemerkbar. Anfangs waren es in meinem Garten hauptsächlich Hummeln und Schwebflieeigen, die ich im Frühjahr als erste bemerkte.
Die Tauruskrokusse sind schon fast verblüht, dafür sind weiße und gelbe Frühlingskrokusse  
C. vernus jetzt auch so weit.

Sonntag, März 17, 2013

Tommies im Frost

Tommies sprich: C. tommasinianus befindet sich in Wartestellung. Mein Garten ist noch trotz Tagestemperaturen über dem Nullpunkt weiter von einer Schneckdecke überzogen, die wegen der allnächtlichen Minustemperaturen ( -8°C) einfach nicht weichen will.
( PS. Der Fehler bleibt, für BieneKatja ;-)
Informationen über die Widerstandsfähigkeit von Krokussen bei Frost  stellen mich nicht so recht zufrieden, es scheint aber so zu sein, dass sie diese Bedingungen durchaus überstehen können. Wären sie völlig aufgeblüht, wäre der Frost auch ihr Ende.

C. tommasinianus ist in Bulgarien, dem ehemaligen Jugoslawien, Ungarn heimisch, kann ich lesen. Wo da genau? Im einzigen antiquarischen Zwiebelbuch von Grunert , lese ich, dass sie bei ihrem Flor im März durch Regen stark leiden. Aber was ist denn bei Schnee und Frost , und ständigem Wechsel zwischen Frost und keinem Frost?
Na gut, die Gärtnerin hat ja Geduld. Ich werde bestimmt sehen, was passiert. Die Blüten haben sie bisher nicht geöffnet trotz strahlendem Sonnenscheins.

Donnerstag, März 24, 2011

Ein geruhsamer Tag im Vorfühlingsgarten

Es fällt mir sehr schwer Sanspareils Ratschlag (in den Kommentaren zum letzten Beitrag) zu folgen, statt dessen habe ich mich in die Beete begeben und langsam bei strahlendem Sonnenschein gejätet, geschnibbelt, aber vor allem geschaut. Eine unglaublich erholsame Art des Arbeitens von hohem therapeutischen Wert! Selbst Sammy lag völlig entspannt und schaute oder kaute auf irgendwelchen Ästchen herum.
Iris reticulata' Harmony'
Gut, dass ich so in den letzten Jahren so viele Geophyten gesetzt hatte, sind sie doch noch die einzigen Farbtupfer im Garten. Und endlich ist es auch mal gelungen, blühende Iris reticulata zu ziehen, in den Vorjahren kamen zwar die Blätter, aber von Blüten war da keine Spur!

Iris x histroides 'Katherine Hodgkin'
Den Botanischen Krokussen gilt schon seit Jahren mein Herz, und ich bin immer weiter auf der Suche nach anderen Arten und auch Sorten. Sie sind inzwischen überall im Garten verstreut und können heute dank der Sonnenstrahlen in Schönheit glänzen.
C. fleischeri

Besonders unter meiner Kiefer, die in weitem Umkreis ihre (dämlichen) Nadeln und Zapfen verstreut , ist es wohltuend, wenn das Auge auf die gelben Farbtupfer von C. chrysanthus fällt oder auch auf das violette Band, das sich den Weg unter der Kiefer entlangzieht.
'Crocus walk'


Meine etruskischen Krokusse C. etruscus, auch Rosenkrokus genannt, habe ich inzwischen auch 'wiedergefunden' und festgestellt, dass ich mehr davon habe als ich eigentlich dachte.
C, etruscus
Vorsicht!
 Crocus sieberi ssp 'Tricolor'
Und dann gibt es noch diese Farbexplosionen, den Crocus sieberi ssp 'Tricolor' und C. chrysanthus 'Cream Beauty'.
Der einzige großblütige Krokus in meinem ist C. vernus ',Vanguard' .
'This Russian form of Crocus vernus was collected and named in 1934 by Tubergen and has been popular among those in the know for decades. Just recently it's been much easier to acquire.' (more here) Den habe ich auch erst letztes Jahr gekauft, mal sehen, ob er sich so gut vermehrt wie alle anderen, und wie ich gelesen habe.

C. vernus 'Vanguard'


Samstag, März 19, 2011

Überraschungen

So langsam glaube ich doch, dass ich meine Verabredung mit dem Frühling noch einhalten kann, er hat sich nicht vollständig verflüchtigt, die Temperaturen liegen zwar mit 7°C noch im einstelligen Bereich, aber es hat aufgehört zu regnen. Ich hatte schon befürchtet, dass ich meine geliebten Frühlingskrokusse gar nicht mehr geöffnet sehen kann. Im Herbst hatte ich ja das 'Super-sonder-Krokusknollenpaket' von Kraut und Rüben im Garten versenkt ( ohne Paket natürlich) und siehe da, sie sind fast alle da!
*    30 Crocus ancyrensis- der Ankara-Krokus


   

 * 30 Crocus chrysanthus 'Cream Beauty'- der Kleine Krokus auch Balkan-Krokus  genannt


* 10 Crocus chrysanthus 'Prins Claus'-der Kleine Krokus, auch Balkan-Krokus  genannt...ich sehe vier davon
    




* 30 Crocus etruscus 'Zwanenburg'-der Toskanische Krokus oder Rosen-Krokus  ...nicht gefunden, wo sind sie??
    

* 10 Crocus korolkowii -der Taschkent-Krokus ....5 davon blühen!

    * 10 Crocus sieberi 'Bowles White'-der Sieber-Krokus , Griechischer Zwerg-Krokus genannt 

Die stehen etwas zu schattig und waren nicht aufgeblüht


    * 30 Crocus sieberi ssp. subl. 'Tricolor'- der griechische Dreiband-Krokus



Elfenkrokusse
Die Elfenkrokusse ' Crocus tomasinianus' stehen schon länger in meinem Garten und sind inzwischen mal hier, mal da zu finden; sie verbreiten sich reichlich durch Samen. Sie gehören zu meinen Lieblingskrokussen, sind allerdings doch empfindlich gegen Regen. 
Crocus tomasinianus
C. fleischeri , vor zwei Jahren gesetzt, ist ebenfalls wiedergekommen, obwohl ich so meine Zweifel hatte, stammt er doch aus der Eichen-Pistazien-Macchie der West- und Nordtürkei. Wo finde ich wohl Spezialhinweise für Krokusse? Mein altes Blumenzwiebelbuch von Christian Grunert beschreibt  zwar pingelig genau ihre Morphologie ( 'Der Schlund ist kahl, hellgelb, die Staubfäden werden weiß, die Narben anfangs orangerot, später zimtbraun, mit 20 Köpfchen...was issn ditte?...)
C.fleischeri
Eine weitere Überraschung ist meine Winterblüte '   Chimonanthes praecox', die letztes Jahr ihre erste Blüte zeigte und dieses Jahr reichlich hat, wenn auch nicht so reichlich wie der Strauch im Berliner Botanischen Garten, der mich motivierte mir diesen Strauch in den Garten pflanzen.

 Wieso die Winterblüte (Cheimon bedeutet Winter und anthos die Blüte)  so heißt und dann auch noch C. praecox , ist mir ein Rätsel, da sie hier immer erst im März, also nicht vorzeitig im Winter blüht.
Meine Helleborus in Arten und Hybriden habe ich ja bereits den ganzen kahlfrostigen Spätwinter argwöhnisch betrachtet, aber bevor ich mich den traurigen Überraschungen zuwende, hier mit einem Tusch die Wiederauferstehung meines Helleborus thibetanus:
Laubblätter sind angefressen von kälteresistenten Schnecken
Helleborus thibetanus
Vor vier (?) Jahren bei einer Helleborus Ausstellung in der Orangerie des Belvederes von Weimar gekauft, die jedes Jahr dort stattfindet, blühte sie zwar beim Kauf, aber danach trieb sie nur Laubblätter ohne zu blühen. Ein bißchen Dünger letztes Jahr hat wohl geholfen. Und ich mag es kaum glauben, die Laubblätter, die sich nach den ersten Blüten aus dem Boden schieben, sind doch tatsächlich schon angefressen. Ferramol hilf...
Sämlinge
An der Westseite unseres Anbaus haben die dort gepflanzten Lenzrose fast ohne Schäden überwintert, insbesondere die dunkelrot blühende Hybride sieht gesund und munter aus. Ich hatte dort Sämlinge einfach stehen lassen, die dieses Jahr auch zum ersten Mal mit mehreren Blüten blühen, genauso wie die Mutter.
Helleborus abchasicus
Völlig unbeschadet durch den Winter gekommen ist auch Helleborus abchasicus, die ich mal vor Jahren auf dem Berliner Staudenmarkt gekauft habe, die aber-wie ich finde- nicht so recht voran kommt, gemessen an den Jahren, die sie hier schon steht.

Leider, leider gibt es dann doch ein paar Helleborus-Pflanzen, die so gar nicht mit Standort plus Winter zurecht kamen. Dazu gehört ein Exemplar, mit der eigentlich meine Liebe zur Gattung Helleborus anfing: sie wurde mir von meiner im letzten Jahr verstorbenen Mutter vor zwanzig Jahren mitgegeben, als wir hier eingezogen sind.  Sie trauern vermutlich wie ich , hoffentlich erholen sie sich wieder und folgen nicht meiner Mutter.
Auch H. niger, die Christrose sieht nach diesem Winter sehr ramponiert aus, aber immerhin blüht sie wieder richtig, was sie im letzten Jahr nicht getan hatte.
Das Exemplar H. foetidus, das bereits seit Wochen gramgebeugt im Ostbeet steht, hat sich nicht erholt., während die Sämlinge, die sich direkt an einem Gullideckel angesiedelt haben unbeschadet zur Blüte ansetzen.

"Bringet mich wieder nach Hause..."

  »Hinaus in die Ferne, for'n Sechser fetten Speck, den eß ick jar zu jerne, den nimmt mir keener weg, ...