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Montag, Juni 01, 2009

Frühsommer

Grünes Dach
Phänologische Kennzeichen des Frühsommers sind die blühenden
- Gräser
- Schwarzer Holunder
- Akazie (Robinie)
- Wald-Geißbart
- Orientalischer Mohn

Bis auf die Pseudo-Akazie finden sich alle Gewächse in meinem Garten, sie zeigen gerade mit Blüten an, dass wir hier den Frühsommer einläuten können. Auf dem Gründach des Anbaues sind momentan besonders die Gräser in der Abendsonne sehr reizvoll. Die Gräser habe ich selbst dort nachträglich angesät, indem ich aus einer inzwischen geschützten Trockenrasenfläche in der Umgebung Samen abgenommen habe.Wenn der Sommer fortschreitet, ist dort das Eldorado der Heuschrecken und der Ruheplatz unseres Katers.


Gründach

In den Feldrainen unserer Umgebung gibt es viele, viele Holunderbäume, die ich auch meistens nutze um Blüten für Holunderblütensekt oder -tee zu sammeln. Die Blüte beginnt gerade, ebenfalls bei den drei Kulturformen, die ich mir in den Garten geholt habe.
Holunder
Es handelt sich um die dunkellaubigen Sorten 'Guincho Purple' (oben) und den fiederblättrigen 'Black Lace' (unten)

Black Night

Dann gibt es noch einen panaschierten fiederblättrigen, aber der blüht noch nicht. da er mehr im Schatten steht.
Absolute Knallfarben zeigt der Orientalische Mohn in meinem Garten, das ist zwar nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe, aber die Staude ist nicht totzukriegen und steht schon ziemlich lange im Garten. Ich hatte ihn mal versucht zu eliminieren, muss aber wohl ein Wurzelstücken übersehen haben, das dann wieder austrieb. Seit dieser Zeit darf er weiter den Frühsommer lautstark verkünden!
Schockfarben

Mir ist da der rosa blühende Mohn in meinem Trockenbeet lieber, 'Karine' ist eine Schönheit, aber so richtig gefallen tut es ihr in diesem Beet nicht. Dieses Jahr hatte sie nur zwei Blüten.
Zentral

Es gibt noch einen weiteren namenlosen rosafarbenenMohn, der mit der Situation besser zurecht kommt.Princess Poppy

Jetzt fehlt noch der Geißbart als Zeigerpflanze des phänologischen Frühsommers, er steht unter der Kiefer , Foto wird nachgeliefert!

Freitag, Februar 29, 2008

Erstfrühling oder schon Laubfrühling ?

Vorfrühling Huflattich
Das Wort "Phänologie" stammt wie viele wissenschaftlichen Namen aus dem Griechischen und lautet übersetzt "Lehre von den Erscheinungen". Die Phänologie setzt sich also mit der jährlich schwankenden Vegetationsentwicklung auseinander, aber auch Entwicklungsvorgänge der Tiere finden Berücksichtigung.
Im sogenannten "phänologischen Kalender" unterscheidet man nicht nur vier Jahreszeiten, sondern elf, jedenfalls in meinem Schulgartenbuch, bei Wikipedia und allen Quellen im Netz sind´s nur zehn!
Momentan befinden wir uns im Erstfrühling....oder ist´s schon der Übergang zum Laubfrühling lt. Schulbuch?
Zur Festlegung werden hier nur Wildpflanzenarten herangezogen, sogenannte Leitarten. Im Vorfrühling sind´s die Hasel und der Märzenbecher, die diese phänologische Jahreszeit einläuten, der Erstfrühling wird durch die Salweide und den Huflattich charakterisiert.Im Laubfrühling blühen Schlehe und Löwenzahn und die Gehölze wie Schlehdorn, Vogelkirsche Spitzahorn und Esche blühen.
Bei Wikipedia werden auch Gartenpflanzen zur Unterscheidung herangezogen, so ist das Goldglöckchen-die Forsythie- eine Zeigerpflanze für den Erstfrühling.Goldglöckchen
Soweit so gut, was bedeutet das Wissen um die Phänologie nun für mich und mein Gärtlein?
"Blüht der Huflattich, können Bohnen, Möhren und Zwiebeln gesät werden. " Wie bitte, ich soll jetzt Bohnen aussäen? Das kann man hier nachlesen.
Ich mach das sicher nicht, der Boden hier hat sicher noch nicht die geeignete Bodentemperatur für Bohnen.Aber ich nehme mal an, sie meinen die "Dicken Bohnen", die tatsächlich sehr früh gesät werden.
Aber was kann ich nun mit diesem "phänologischen Kalenderwissen" anfangen? Gibt es Quellen, die einen Bezug herstellen zwischen Aussaatterminen und phänologischen Beobachtungen?

Jetzt geht's endlich los

  Während es heute schon wieder munter vor sich hin pladdert, hatten wir gestern einen wunderschönen, sonnigen Märztag, so dass mei...