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Sonntag, März 19, 2017

Tagesausflug


Am Mittwoch war ich mit meiner Gartenfreundin unterwegs. Eine Exkursion mit der Potsdamer Urania unter der Leitung Herrn Dr. Näsers stand auf unserem Programm, mit botanisch- gartenkulturreller Thematik.
Früh morgens ging es mit einem Bus los in Richtung Sachsen, um die älteste Kamelie nördlich der Alpen im Pillnitzer Schlossgarten zu bewundern, die zweitälteste (?) in Rosswein, und anschließend sollte es in das Polenztal in der Sächsischen Schweiz mit dem ebenfalls nördlichsten gelegenen natürlichen Verbreitungsgebiet und  zugleich größtem Wildvorkommen von Märzenbechern in Sachsen. 2007 war ich schon einmal dort, habe auch im Blog berichtet, leider ist davon kein einziges Fotos erhalten.
Blütendetail der 200 Jahre alten Weißen Roßweinkamelie
Rosswein war der erste Ort, den wir anfuhren. Hier steht eine 200 Jahre alte weiße Kamelie, die zweitälteste Kamelie in unseren Breiten.


Kamelien gehören für mich zu den Pflanzen, die zu perfekt aussehen, um wahr zu sein. Die Blüten wie aus Wachs gegossen mit dunkelgrünen, elegant geformten Laubblättern; und sind sie erst einmal zu kleinen Bäumen herangewachsen, ist ihr kugeliger Habitus mit dichtem Blätterdach ebenfalls perfekt.
Aber ihre Ansprüche sind viel zu speziell, um mich an ihnen zu versuchen. Obwohl ich bei einem kleinen Exemplar im Verkauf des Gewächshauses in Rosswein doch ein wenig in Versuchung kam.
Aber hier im Brandenburger Sand mit kalkhaltigem Wasser  und kontinentalem Klima würde ich nur scheitern. Sie bevorzugen relativ sauren und humosen Boden , und sind da auch sehr unflexibel.
Herr Dr. Näser referierte  ausdrücklich: "Kamelien sind bei uns weder Zimmer- noch Freilandpflanzen....Winterharte Kamelien für normale Gärten gibt es unter ostdeutschen Klimaverhältnissen nicht." Es gibt aber, wie er ausführte, inzwischen interessante Züchtungen in Bezug auf die Winterhärte, sie stammen aus der Gruppe der 'Williamsii-Hybriden und der Ackermann-Hybriden', an denen sich ehrgeizige Hobbygärtner versuchen könnten.


Montag, Februar 27, 2017

Rosenmontag im Fließtal

Helau, Alaaf und bei Wikipedia lese ich, dass der Norddeutsche in diesem Fall- heute ist Rosenmontag- 'Ahoi' ausruft. Als Norddeutsche habe ich das allerdings noch nie getan und auch nicht gehört. Aber närrisch könnte ich heute schon bei diesem wunderschönen Wetter werden, 13 ° Celsius mit viel Sonne; so rufe ich denn meinen endlich aufgeblühten Krokussen, Schneeglöckchen und der Winterblüte ein mehrfaches 'Ahoi' zu.
Morgens beim ersten Morgengang zeigten sich die Winterlinge noch recht verschlossen, aber je mehr die Sonne in Fahrt kam, desto schöner leuchteten auch die kleinen Blüteninseln im Laub oder an den Rändern des Staudenbeetes.

Die Elfenkrokusse haben keine Probleme sich zu vermehren, dank der Ameisen tauchen sie an völlig unerwarteten Stellen wieder auf.


Alle anderen Krokusse wie C. vernus, C. chrysanthus und C. fleischeri scheinen jedoch weniger zu werden. Da muss ich noch einmal nachlesen, da scheinen Standortbedingungen nicht ideal zu sein, wobei der Tauruskrokus ( C. fleischeri) stabiler als die anderen zu sein scheint.

C. fleischeri

Heute ging der bereits begonnene Staudenschnitt weiter. Ich schnitt, mein GG shredderte. Sammy fühlte sich aufgefordert uns zu unterstützen und zerkleinerte die wilden Triebe der Korkenzieherhasel.


Wir waren so beschäftigt, dass wir gar nicht mitbekamen, wie er sich heimlich über das Fließ absetzte zum Nachbarn. Gartenarbeiten füllen auch neunjährige Schäferhunde nicht aus.


Also habe ich mich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder auf mein Rad geschwungen und habe die große Hunderunde zum Kiessee gemacht, um ihn etwas auszupowern...und mich gleich auch.



Die Idee einiger Blogger regelmäßig einen bestimmten Bildausschnitt seines Gartens zu fotografieren hat mir immer sehr gefallen, ich werde das jetzt mal mit unserem 20jährigem begrünten Flachdach machen. Heute morgen habe ich aus dem ersten Stock ein Foto von oben aufgenommen.


Es sieht aktuell so aus, als ob da einer mit einem Kamm rübergegangen ist. Eigentlich hätte ich mit einem Foto des schneebedeckten Daches anfangen sollen, der Schnee war sicherlich die Ursache für diese Dachfrisur. Das Gras ist irgendwann im letzten Jahrzehnt von mir gesät worden. Es handelt sich um Saatgut von einem Trockenrasengelände in der Nähe - als der Zutritt noch noch nicht von einem Zaun verhindert war.
Das Gras hat sich im Laufe der Jahre gegenüber dem ursprünglich gesetzten 'Sedümmern' durchgesetzt. In der Nahaufnahme sieht man jedoch, dass sie in friedlicher Koexistenz miteineinander auskommen.

Die braunen Samenstände stammen von Sedum telephium, der großen Fetthenne, deren Saatgut auch von sonnigen Ruderalflächen der Umgebung stammt.  Von da hatte ich auch Samen der Karthäsuenelke gesät, aber die ist leider nicht angegangen.

Mittwoch, März 09, 2016

Hokuskrokus...und „Bricklebrit!“


Nachtfröste scheinen den Elfenkrokussen nicht viel auszumachen. Frühmorgens noch fest geschlossen, öffnen sie am späten Vormittag ihre Blüten, und da gleichzeitig das Thermometer auf sensationelle 9 °C stieg, waren hungrige Bienen auch gleich zur Stelle. " Auch bei größeren Beständen in Gärten konnte ein Tagesanteil von rund 70 % hochwertigen Pollens in den Krokushöschen der Bienen festgestellt werden . " 

Und Hokuspokus bekommt der Krokus als Gegenleistung eine Fremdbestäubung der vormännlichen Blüten.( schreiben Helmut und Margit Hintermeier in ihrem Buch 'Blütenpflanzen und ihre Gäste')... und 'Bricklebrit' verschenken Elfenkrokusse ihre goldenen Pollen. Für die Bienchen deckt sich der karge Frühlingstisch.
Vormännlich bedeutet, dass die Staubbeutel des Krokus vor den Fruchtblättern reifen und den Pollen freigeben. Der Stempel ist aber noch nicht so weit, so dass eine Selbstbefruchtung vermieden wird.
Ich durfte heute dabei in meinem Garten zuschauen. Wer bestäubt eigentlich Iris reticulata? Hummeln?

Sonntag, Februar 28, 2016

Krokuswetter


Erst hatte ich mich gewundert, wo sie bleiben...dann kamen sie  mit zunehmender Tageslänge endlich aus dem Boden, aber das Wetter war leider in den letzten Wochen nie so, wie Krokusse es sich wünschen: Es regnete, es schneite,es war trübe und kalt. Heute war endlich richtiges Sonnentagswetter und meine kleinen wilden Krokusse öffneten ihre Blüten.

 Sogar eine Honigbiene meine ich gesehen zu haben...oder war es eine Wildbiene, die sich da bei gerade mal 7-8 ° C heraus traute? Am Wegrand vermehrt sich C. tommasianus am besten. Viele kleine Tuffs haben sich im Laufe der Jahre dort gebildet. Die Exemplare unter dem Apfelbaum blühen erst später auf, da scheint die Sonne nicht so intensiv wie vor dem Haus.

Samstag, Februar 21, 2015

Ein Blitzlicht des Frühlings

Crocus fleischeri
Heute morgen sah es zunächst nicht so aus, als ob die Sonne es so richtig schaffen würde. Die Temperaturen stiegen aber immerhin schon vormittags auf  8 °C.  Beständig ziehende Wolkenfelder ließen zwischendurch die Sonnenstrahlen sogar hin und wieder einige Zeit in den Garten scheinen, so dass- hurra- alle versprengten Krokuskolonien von C. vernus, C. tommasianus und C.fleischeri ihre Blüten öffneten, ebenso wie die Winterlinge.


Eigentlich hatte ich gar keine Lust vor die Tür zu gehen, der Virus, den auch viele andere momentan mit sich herumtragen, hat mich auch erwischt und scheint  in meinen Körper ebenso erblühen zu wollen, wie die Krokusse draußen im Garten...mit dem Unterschied, dass ich mich darüber nicht so recht freuen kann. Aber schließlich wollte ich trotz aller körperlicher Malaise 'das Ereignis' da draußen festhalten. 


Mit Schal und Jacke und Mütze und Kamera dann raus, genau zum richtigen Zeitpunkt.: Die ersten Bienen waren unterwegs. Die Sonne verschwand dann ganz fix wieder, ebenso schnell verzogen sich die Insekten auch...und am Nachmittag kam dann auch der angekündigte Regen.



Donnerstag, April 11, 2013

Krokusse 2013


Nach dem Staudenmarkt war ich dann endlich mal wieder im Garten. Der letzte Schnee war noch gar nicht geschmolzen, aber immerhin blühten jetzt meine Krokusse auf, die diesen schneereichen Frühling einigermaßen überstanden hatten.
Auch wenn dreiviertel der Gartenblogosphäre schon im Vollfrühlingsrausch ist, müssen meine Leser aushalten, dass ich in meiner Krokuspracht schwelge und hier immer noch Schneereste zu erkennen sind!

Heute ist bereits Donnerstag und mittlerweile gibt es auch in meinem Garten keinen Schnee mehr. Viele meiner vorwitzigen Elfenkrokusse hatten nur eine kurze Blüte, offenbar öffenen sich sich nur einmalig bei Sonne in einem schneereichen Garten und dann nie wieder.

Crocus fleischeri hat diese Zeit etwas ramponiert überstanden, aber immerhin!



Während die Zeit der 'Tommies' vorbei ist, hat C. vernus in kleinen Tuffs  seinen großen Auftritt, und wmusste von allen Seiten auf matschigen Boden knieend fotografiert werden.
Dabei musste ich dann feststellen, dass irgendein Dödel doch viel zu eng 'Katherine Hodgkin' gestzt hat.

Bewacht wird  alles vom weisen Uhu, den ich als Andenken aus dem Garten meines Vaters mitgenommen hatte. Bei ihm drohte er fast vom Efeu überwachsen zu werden, jetzt hat er einen freien Blick....eigentlich wollte ich nie Gartenornamente in meinen Garten stellen. Ein Efeuspross rankt noch über den Flügel, ich bin gespannt, ob der hier anwachsen wird.

Wetter im Ausnahmezustand

Es ist wohl (vorübergehend) vorüber: Die monsunartigen Regenfälle von gestern werden erst einmal von Petrus eingestellt, sagt die Wet...