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Donnerstag, Februar 09, 2017

Was hat die Grüne Woche mit meiner Marmelade zu tun?

Auf dem Weg zur Grünen Woche

Die Bitterorangen sind wieder reif, leider nicht hier oder unter dem Funkturm, sondern in Portugal. Aber wir sind ja in der EU, und da kann ich als Privatperson problemlos bestellen,  ohne mir irgendwelche Sorgen um die Versteuerung machen zu müssen. Es gibt wohl ein paar Ausnahmen, aber Bitterorangen gehören nicht dazu.
Letzes Jahr  habe ich das zum ersten Mal gemacht. Die selbst produzierte 'Bitter Orange Marmelade' war bei GG, Sohn und marmeladophilen Menschen meiner Umgebung gut angekommen. 
Inzwischen sind die bestellten Pomeranzen, und ebenso probeweise mal drei Kilo Mandarinen und Grapefruits angekommen, und der größte Teil ist auch schon verarbeitet worden. Ungespritzt natürlich, der " Landhof  der Vögel"  arbeitet biologisch.

Mittwoch, November 30, 2016

Mispelernte 2016


Blick aus dem Fenster meines Arbeitszimmers
Sie sind jetzt so weit: Die Ernte der Mispelfrüchte kann stattfinden. Sie haben durch Reife und die Frostnächte (und inzwischen auch
- tage) einen Zustand erreicht, der sie kulinarisch aufwertet.
Es sind die einzigen Früchte, die ich kenne, die erst 'gammeln' müssen, um sie verarbeiten zu können. Obwohl...gammeln ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn Schimmel ist hier beispielsweise auch nicht erwünscht. Ein Reifungsprozess fermentiert das Fruchtfleisch, so dass es teigig-weich und aromatischer wird, und natürlich verändert sich auch die Farbe dabei. Unreif sind die Früchte steinhart und sauer und sehr herb.

Hier ist eine informative Seite zu diesem Prozess, offenbar hat aber noch keiner untersucht, was physiologisch in der Frucht abläuft. Denn nur der Frost alleine kann sicher nicht die Ursache sein, der diese geschmackliche Aufwertung der Frucht hervorruft. Ich habe jedenfalls noch nichts gefunden dazu.

Ich meine aber , dass die fermentativen Vorgänge  die Gerbstoffe abbauen, so dass sie für Mensch und Tier genießbar werden, und Aroma entwickeln. Einfrieren um diesen Prozess hervorzurufen reicht jedenfalls nicht, wie man manchmal noch nachlesen kann.

Das Laub ist inzwischen gefallen, jetzt hängen nur noch die Früchte.

Auch die Vögel haben inzwischen wieder entdeckt, dass man die Früchte anpicken kann. In den ersten Jahren hier haben sie die runden Bälle links liegen gelassen.Inzwischen pickt sogar hin und wieder eine Meise daran. Bei der Auswahl meiner Strauchgehölze stand damals der Gedanke mit der Bepflanzung die Tierwelt zu unterstützen die Hauptrolle...ist ja auch gelungen. Haupt-Mitesser sind aber die Amseln.


Die meisten Früchte dürfen im Winter hängenbleiben, es sind reichlich. jedes Jahr probiere ich ein neues Rezept aus, durchforste dazu die Rezeptwelt des www. Und die ist inzwischen auch umfangreicher geworden, vor zehn Jahren konnte man nur im englischsprachigen Netz so richtig fündig werden. 
Zum ersten Mal habe ich vor ein paar Tagen nun mal tatsächlich Mispelgelee ausprobiert.
Letztes Jahr war es Mispelmuskonfitüre mit Birnenstreifen... ausgesprochen lecker. Aber ich scheute dieses Jahr die Flotte Lotte, um Fruchtfleisch von Kernen zu trennen. Immer eine Riesenschmierei. Kann man hier nachlesen.
Und ich wundere mich, wieso  ich mich nicht schon früher an Gelee herangewagt habe. Vermutlich, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass allein im Saft intensives Aroma zurückgehalten wird. Und doch ist es so. 

Handyfotos, rechts und links, daher die Unschärfe...

Die Saftausbeute ist eher gering, wie vermutet. Sechs Kilo Früchte hatte ich geerntet. Nicht ganz zwei Liter habe ich gewinnen können. Ich werde es aber noch einmal machen, weil der Geschmack des Gelees mich überzeugt hat. Vor allem die Variante mit dem Schuss normanischen Calvados schmeckt sehr fein. Und wer kann schon Mispelgelee verschenken?
150 g werden für 5,50 E vermarktet, , habe ich gerade gesehen. Verrückt.
Mein Gelee ist alledings sehr hell, ich habe keine Ahnung, wieso. Es sieht eher wie Quittengelee aus. Irgendwo habe ich gelesen, dass es noch nachdunkeln wird.
Außerdem ist die Konsistenz meinem GG zu gelartig ;-), er mag's lieber stichfest auf seinem Toast.  Die letzten Gläser habe ich deshalb ganz altmodisch mit 'Feuilles couvre confiture' abgedeckt, die ich aus der Normandie mitgebracht hatte. 

Da die Zellglasfolie semipermeabel ist, hoffe ich, dass noch Wasser verdunsten wird, so dass das Gelee dann in den nächsten Monaten noch fester wird.




Sonntag, Juni 12, 2016

Sonntagsrunde und Rosenmarmelade


Der heutige morgendliche Gang durch den Garten war viel zu spät für gute Fotos, die besten Fotos gelingen bekanntermaßen in der Morgensonne und in der Abendsonne, aber es ging schon auf Mittag zu als ich mich aufraffte. Da stand schon die Sonne viel zu hoch. Ich sollte mir mal eine Streulichtblende anschaffen, aber egal. Die schöne unbekannte Rose in meinem Garten ist beim Abblühen,und das muss festgehalten werden. Außerdem wollte ich Blütenblätter ernten.
Im grellen Licht fotografiert, wirken die Farben der Rose nicht ganz natürlich auf den meisten meiner Fotos. Aber ihre barocke Blütenpracht ist einzigartig.Und bis heute hat mir noch niemand sagen können, was das für eine Rose ist.
Dieses Jahr trägt sie solche Blütenmassen, dass sie regelrecht auseinanderbricht. Ein Teil von ihr ist in die Mispel gewachsen, die nach ihrem massiven Schnitt im Vorjahr sehr in die Höhe gewachsen ist. Der  Flieder davor Syringa prestoniae "Minuet"  mit seinen braunen alten Blüten sieht inzwischen ungepflegt aus. Wo ist mein Gartengehilfe, um sie zu schneiden? Ich traue mich noch auf keine Leiter. GG ist aber beschäftigt und bastelt endlich einen Deckel um die den offenen Schacht dee Drainagesystems abdecken zu können.


Ghislaine de Feligonde bietet ein ebensolches Blütenschauspiel....und bricht ebenfalls auseinander. Ein Teil der Blüten ergießt sich auf das Flachdach, der andere auf die Garagenzufahrt und müsste aufgebunden werden. Die Blütenfülle ist dieses Jahr einfach zu schwer. 





Auf der anderen Seite des Hauses blüht jetzt 'Bobby James' , ein weiterer Rambler voller Vitalität. Als das alte Gewächshaus abgerissen wurde, hatten wir ihn gekappt. Das neue ist jetzt bis auf den Fußboden und die Terrasse davor  fertig, und er blüht wieder nach einem Jahr Pause. Wir müssen uns beeilen, denn ein Rankgerüst soll auch noch für ihn entstehen. Aber der ist schneller als wir.
Davor stehten einen paar Lilium martagon-Hybriden, die dieses Jahr ebenfalls besonders sind...besonders groß und besonders gesund. Übrigens die einzige Art von Lilium, die bei mir nachhaltig ist, d.h. alle Jahre wieder blüht.




'Christine Helene' hat auch inzwischen freie Fahrt bekommen. Mein GG hat sie freigeschnitten und die Wisterie ziemlich radikal gerupft. Das wird sie -wie immer- mit noch stärkeren Wachstum erwidern.

Lavendelblüte und die unermüdliche 'Leonardo da Vinci'..übrigens auch ein Opfer der Rosenrollwespe
Da hatte ich über 'Madeleine Seltzer' herumgejammert, dabei sieht sie jetzt gar nicht mal so schlecht aus vorne am Gerüst. Vielleicht wird das ja doch noch etwas, wenn ich ihr mehr Aufmerksamkeit widmen kann, also doch ein paar Extra-Güsse aus dem Schlauch und nicht so knausrig mit Düngegaben. Besser...einfach mal eine Bodenprobe einreichen, um zu sehen, was an der Stelle los ist. 


Nach dem Gang folgte ein zweiter 'Erntegang'. ich zupfte mir Rosenblätter ab, denn die Vollblüte ist einfach die beste Zeit.. Die meisten Blütenblätter stellte meine unbekannte Kletterrose...vielleicht ist's ja auch nur eine wild gewordene Strauchrose-weil sie den unglaublichsten Duft überhaupt hat.

Dann kamen noch ein ein helle Blättchen der wunderbaren 'Duchesse de Montebello"  dazu und eine Prise "Celsiana". Rezepte für Rosenmarmelade gibt es viele im Netz, die sich nicht groß voneinander unterscheiden. Zum Gelieren hatte ich mir aus einem Supermarkt einen Stevia-Gelierzucker mitgenommen. Das Koch-Ergebnis  ist sehr gut, aber das dürfte bei der Zusammensetzung des Zuckers auch kein Wunder sein. Geschmacklich ist auch alles prima, es hat nicht mehr diese spitze Süße, die ich bei manchen Marmeladen überhaupt nicht mag.
Ich werde- wenn das Wetter ist mitmacht, und es nicht regnet- am Montag noch einmal einen Versuch mit Agar-Agar machen. Es stört mich doch ein bißchen, dass  diesem Zucker Palmöl zugesetzt wurde, das hatte ich völlig überlesen. Seit wann wird das denn Gelierzuckern hinzugefügt? Ich bin kein Orthorektiker, aber wieso in Gelierzucker unbedingt Palmöl sein muss, würde ich dann doch gerne wissen. Muss ich mal recherchieren, es sei denn einer meiner Leser könnte mir das erklären

Sonntag, Juni 05, 2016

Kuchen aus dem Norden , Falter aus dem Süden







Ob das wieder mal ein Sommer der Falter wird? Die Bedingungen sind hier ja momentan bestens, die von mir befürchteten Unwetter blieben bisher aus, wir haben also Flugwetter für alle Formen der wechselwarmen Insekten.


Vielleicht ist der Distelfalter, der sich heute an meinen hochgeschossenen Hornveilchen gütlich tat, auch ein Flüchtling aus dem wettergeschüttelten Süden?
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/43/Vanessa_cardui_migration_in_Europe-blank_map.svg/200px-Vanessa_cardui_migration_in_Europe-blank_map.svg.png
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vanessa_cardui_migration_in_Europe-blank_map.svg
Distelfalter sind Wanderfalter; heimisch sind sie in den subtropischen Gegenden Nordafrikas. und dringen dann im Mai und Junis bis nach Europa vor. Letztes Jahr verkündete der BUND bereits, dass wir hier eine "Masseninvasion" stattfinden würde, aber hier im Nordosten sind sie mir 2015 überhaupt nicht aufgefallen. Die letzte in meinem Blog dokumentierte 'Invasion' fand im Jahr 2009(?) statt, und invasiv war das nicht wirklich. Und das war dann im Juli, wo die Distelfalter sicherlich ausreichend blühende Disteln vorgefunden haben, da ist jetzt im Garten noch nichts los.
Der Falter war bisher nur ein Einzelwanderer, kein Wunder ... blühende Disteln habe ich noch keine  im Garten. So muss er halt mit den restlichen Hornveilchen vorlieb nehmen.


Dafür habe ich dieses Jahr wieder massenhaft Süßdolden Myrrhis odorata im Pfingstrosenbeet unter dem Holunder 'Black Lace' . Im Netz habe ich ein Rezept für einen "Nordischen Kuchentraum" gefunden und eine weitere Möglichkeit das Kraut kulinarisch zu verwenden.



Bisher war er immer nur im Rhabarber gelandet, um die beißende Säure mancher Rhabarbersorten abzumindern.

Der Kuchen war zwar lecker, aber vom anisartigen Aroma der Süßdolde war nach 45 Min. im Backofen nichts mehr zu schmecken. Schade. Vielleicht sollte ich das Aroma erst hinterher zufügen, beispielsweise indem ich etwas vom alkoholischen Auszug der unreifen Samen drüber sprühe. Ich habe dann schon mal etwas angesetzt;-)

Und da der Regen hier sich sehr zurückhält konnte ich auch vom Hollerbusch die rosa angehauchten Blüten für Holunderblütensirup ansetzen.
Kaum war ich mit meinem Posting fertig, rauschte auch im hochsommerlichen Fließtal ein kurzer Gewitterregen herunter.

Mittwoch, März 23, 2016

Portugiesische Frühlingsdüfte in der Fließtal-Küche

Die Wettervorhersagen stimmen mich nicht unbedingt fröhlich, auch wenn ich weiß, dass nur die Harten in ihren Gärten eine Daseinsberechtigung haben ;-) Aber immerhin sind wir diese Osterferien präsent und fliehen nicht in die Subtropen wie letztes Jahr um diese Zeit. So lassen wir uns die feuchte nordatlantische Polarluft um die Nasen wehen, und bewältigen bei '"regionalen" Regengüssen die anfallenden Staudenschnittarbeiten.
Vor ein paar Tagen kam dann das ersehnte Paket aus Portugal an. Auf meiner Kurzreise ins östliche Brandenburg hatte ich nämlich von der freundlichen Gärtnerin in "Mugis Garten" eine Bezugsquelle für Pomeranzen (Bitterorangen) erfahren. Vielen Dank dafür.

Denn nur aus der echten Citrus auranticum kann man die typisch britische Orangenmarmelade herstellen. Zwar hatte ich schon durchaus schmackhafte Resultate mit Kumquats produziert...aber echte Marmelade aus den in GB Seville-Orangen genannten Früchten bisher noch nicht.

Mittwoch, Februar 10, 2016

Spätwinter-Ernte


Kalette 27.1.16
In der Überschrift meines letzten Beitrags fiel bereits der Begriff Vorfrühling, jetzt falle ich mit meinem Titel wieder in den Winter zurück. Phänologisch gesehen haben wir allerdings bereits den Vorfrühling-auch in meinem Garten- denn beginnen Winterlinge, Schneeglöckchen, und Haselnüsse zu blühen, können wir den Winter verabschieden.
Erntemäßig allerdings nicht, denn Chicoree aus Briquebec und die britische Kalette-Züchtung finden erst jetzt in unserem Speisenplan Platz, sind aber Kinder des vergangenen Jahres und des ausgehenden Winters.
Gerade habe ich beim Frühstück in einem Interview mit einem Ernährungsexperten  vom Potsdamer Ernährungsinstitut in Potsdam gelesen( Dife/Stefan Kabisch) in der Berliner  Zeitung gelesen, dass in Deutschland "zu Gemüse viele Leute nicht so den Zugang haben'.  Eigentlich dachte ich, dass ich inzwischen umzingelt von Vegetariern und Veganern bin. Andererseits...wenn ich so diesen Hype um das Thema Barbeque mitbekomme, sind wohl die Fleisch- bzw. Allesfresser noch in der Mehrzahl.
Kalette am 6.1. bei Frost
Mein persönlicher 'Zugang' zum Gemüse begann schon in der frühen Kindheit, damals wie heute mag ich besonders den häufig verpönten Kohl oder auch die Kohlrübe. Obwohl ich nicht vorhabe Vegetarier zu werden oder mir jetzt in die Schönsprech-Plakette Flexitarier anzustecken...geht beim Essen nichts ohne irgendein Gemüse.


Die Bezeichnung "Lebensabschnitt-Vegetarier", die ich mal im Netz gefunden habe, gefällt mir ihrem leichten spöttischen Unterton schon viel besser. Das bin ich auch.... zum Lebensabschnitt  'Frühstück' würde ich Wurst oder Käse  gar nicht herunter bekommen.
Ich schweife ab. Da ich Gemüsefan bin, schätze ich mich glücklich wenigstens ein bißchen Gemüse selbst zu ziehen, zumal ich dann auf meinem Hochbeet Sorten anziehen kann, die ich im Handel so gut wie nie bekomme.

Letztes Jahr hatte ich Kalettes vorgezogen und auf meine mit Buchsbaum umpflanzten Beete gesetzt. Sie gediehen dort prima, gut versorgt mit  Kompost und ausreichend Wasser. Zunächst sah es so aus, als ob sie keine Röschen ansetzen würden. Aber auch das funktionierte prima im beginnendenWinter.  Aber selbst, wenn das nicht gewesen wäre, die Pflanzen sind ausgesprochen attraktiv, so dass ich mir sie ähnlich wie schon den italienischen Schwarzkohl als Staudenbeetzutat vorstellen könnte.

Röschen zwischen Ostseesteinen...schließlichwächst wilder Kohl immer noch gerne in seiner Ursprungsform an den Küsten
Jetzt habe ich endlich zwei meiner Kohlpflanzen beerntet. Und um es noch einmal zu erwähnen, diese merkwürdigen Kalettes-Hybriden sind keine gentechnisch gewonnenen Pflanzen ("Kalettes are a non-GMO ( vegetable developed through traditional hybridization and not genetic modification."), sie sind durch traditionelle Züchtung entstanden. Ob sie allerdings CMS-Hybriden sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Im englischsprachigen Netz fand ich aber die Aussage, dass"the Kalette (breeders) using traditional hybridization techniques and cross-pollinating kale and brussels sprouts using insects to create hybrid seeds.".  
Da wird behauptet, dass die Züchter für die Kreuzungen sogar Insekten "einstellten". Bemerkenswert. Ich dachte eigentlich, dass Züchtung nur noch Menschenwerk ist.
Um mein Wissen über moderne Züchtungsmethoden auffrischen zu können, habe ich mir das Buch 'Hybrid' von Noel Kingsbury auf den Nachtisch gelegt. Mal sehen, ob ich da noch durchsteige.
Da ich im Netz ein Rezept für  Rosenkohl-Tarte gefunden hatte, habe ich es dann in abgewandelter Form ( ohne Speck, also vegetarisch, aber nicht vegan....!!!) gleich mal mit den gerüschten Kohlröschen ausprobiert. Allerdings war das Resultat dann etwas klanschig, die gedämpften Rosenkohlröschen hätten wohl noch besser abtropfen müssen.

Geschmeckt hat die Tarte allerdings allen, wir gehören offenbar nicht zur Kategorie der 'Phenylthiocarbamid' Schmecker. Der Grund weswegen viele Menschen Kohl ablehnen, scheint genetisch bedingt zu sein, die Geschmacksknopsen sind eben sehr individuell und nicht allein bestimmt durch frühkindliche Prägungen. Kaletten (mein persönlicher Plural für mehrere Röschen) sind allerdings im Gegensatz zu Rosenkohl nicht bitter, schmecken aber durchaus sehr kohlig.
Für mich ist Kalette ein durchaus anbauwürdiges Gemüse. Ich freue mich schon auf ein neues Gemüsejahr mit neuen Gemüsesorten, und es wird nicht wieder Kalette sein....es gibt ja so viele Möglichkeiten, die ich noch ausprobieren möchte.

Die Blauregenblüte wird ausfallen

Auch im Garten im Fließtal haben zu früher Austrieb und zwei Spätfrostnächte Spuren hinterlassen. Und das bei Pflanzen, bei denen ic...