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Freitag, Oktober 22, 2010

Erdsterne

Erdiger Stern

Bei einem Spaziergang mit Schwesterchen und  unseren Hunden fanden wir im Falllaub einer Eiche diese Ansammlung von Erdsternen.

Bei diesen dekorativen Pilzen handelt es sich um sogenannte Bauchpilze-Gastromyceten; übersetzt man ihren wissenschaftlichen Gattungsnamen Geastrum , erkennt man ebenfalls den deutschen Begriff 'Erdstern' ( griech. ge-Erde; aster-Stern) wieder.
In Europa soll es etwas 24 verschiedene Arten von Erdsternen geben. Die Gruppe, die wir gefunden haben, gehört zu der am häufigsten vorkommenden Art :dem Gewimperten Erdstern (Geastrum sessile, früher auch G. fimbriatum, G. tunicatum oder G. rufescens genannt). Er kommt an sonnigen SteIlen sowohl im Nadel- als auch im Laubwald und durchaus auch in Parkanlagen vor. Die reifen (ausgebreiteten) Exemplare können einen Durchmesser von bis 7 cm aufweisen.Unreif sehen sie aus wie einige der Blumenzwiebeln, die ich gerade in meinem Garten versenkt habe.
Aufgeschnitten erkennt man den Bauch des Pilzes gefüllt mit Sporen. Ich habe mir erlaubt eine dieser Kugeln mitzunehmen, um sie aufzuschneiden. Ob die Sporen wohl auskeimen , wenn ich sie unter der Korkenzieherhasel in meinem Garten verteile? Erdsterne sind zwar keine Speisepilze, es würde mir aber gefallen, sie in meinem Garten zu erleben. Wie man liest sind die Pilze ja weder anspruchsvoll in Bezug auf ein Substrat, noch leben sie symbiontisch mit irgendeinem Baum.

Montag, März 10, 2008

Ziemlich giftig

Giftpilze in meinem Garten! Poisonous!
Yesterday when I was crawling around in my garden taking photos, I flattened some of these fungi, which were sprouting under the big pine tree in our garden. It is Gyromita esculenta, a poisonous fungi. I think you call these mushrooms 'toadstools' in english, and this special one "False Morel" The scientific expression "esculenta"(edible) is misleading, but this fungus used to be eaten in earlier days, and as I found out there are countries where people still collect them. These fungi are native in pine-tree-forests in Middle Europe and North America,....well in my garden it is content with just one pine tree...
Giftlorcheln

Beim Fotografieren habe ich gestern ein paar von diesen Pilzen plattgetreten, die sich in einem verwilderten Teil unter der Kiefer in unserem Garten angesiedelt haben.Als ich auf den Knien auf dem Boden herumrobbte, um den Lerchensporn möglichst nah zu fotografieren, entdeckte ich sie: Gyromitra esculenta, die Frühjahrslorchel, auch Giftlorchel oder sogar Speisemorchel genannt.Die wissenschaftliche Bezeichnung "esculenta" ist etwas irreführend, weist darauf hin, dass der Pilz früher durchaus als Speisepilz galt. Aber der Pilz ist durch den Stoff "Gyromitrin"giftig mit hoher Mortalität. Wer mehr über das sogenannte Gyromitra-Syndrom nach Genuss dieser Pilze erfahren möchte kann hier nachlesen.
Im Pilzbuch las ich dann, dass er bevorzugt in den Kiefernwäldern Mitteleuropas und Nordamerikas vorkommt. In meinem Garten genügt ihm offenbar eine einzige Kiefer, um sich heimisch zu fühlen.
Giftlorchel

Samstag, September 29, 2007

Zurückgekehrt

Loppiner See Panorama



Die Woche am Loppiner See ( Mecklenburg-Vorpommern) ist vorüber, der Garten im Fließtal hat mich wieder.
Das Wetter war sehr wechselhaft, so wie ein Herbst eben auch sein kann. In den letzten Jahren sind wir wohl zu sehr mit goldenen Oktobern verwöhnt worden. Das Foto ist am einzigen Tag aufgenommen worden, an dem die Sonne strahlte, der See spiegelglatt war und der Himmel ein dramatisches Wolkentheater präsentierte. Das war auch der Tag, an dem ich einen (!) Laubfrosch hörte, mich auf die Suche begab, ihn dann nicht fand, sondern nur nasse Füsse am morastigen Seeufer!

Dafür gab es viele, viele Pilze. Leider habe ich keine Zeit gehabt, um eine entsprechende Fotoexkursion zu machen. Aber diese Parasol-Pilze gab es reichlich in der Umgebung.





Parasol zwei Pilze

Diese Riesenschirmpilze wachsen von Juli bis Oktober in Laub- und Nadelwäldern, in meinem Pilzbuch finde ich vier verschiedene Arten, wobei die meisten essbar sind. Ich vermute mal bei der hier abgebildeten Art handelt es sich um Macrolepiota procera, den Riesenschirmpilz.

Parasol schirmpilz
Und dann gab es da noch eine Katzenmutter, leicht verwildert, die sich nicht anfassen ließ, aber eines Tages ihren Wurf aus einem Versteck im umliegenden Wald in die Nähe des Menschen umsiedelte, wohl in der weisen Voraussicht, dass es hier genug zum Essen gab. Auch die Jungen waren extrem menschenscheu, nur eine kleine wagte sich näher heran. Das Fotoobjektiv muss sie wohl sehr neugierig gemacht haben.

Katze klein neugierigKatze klein schleicht



Katzeklein

In der Ziegelsteinwand des Jugendwaldheims war eine Lücke,dorthin zogen sich die Kätzchen zurück als ich mich ihnen näherte. Allerdings war die Höhlung wohl etwas zu klein für alle vier Kätzchen, so dass es zu eng wurde ,ich dann ein allgemeines Gefauche hörte, dass sich dann auch noch verstärkte, als die Kamera näher rückte.


KatzenversteckFanta sucht Schutz

Fanta

Donnerstag, März 01, 2007



Erdsterne in der Uckermark
Earthstars in the Uckermark

Die Heimat unserer Kanzelerin ist wunderschön. Ich mag die Gegend dort sehr gerne besonders im Vorfrühling und Frühling. Diese Erdsterne der Gattung Geastrum fand ich am Fuß einer Weide, die Art konnte ich nicht bestimmen, da die Arten der Gattung einander sehr ähnlich sind.
The home county Uckermark of our chancellor Mrs Merkel is a beautiful countryside especially in the early spring.http://www.naturreich.de/index.php?id=1217 I have never seen such huge willow pollards as in this part of Germany . Under one of these trees I found two earthstars in leaf litter well camouflaged.


Solche alten Kopfweiden wie hier habe ich bisher noch nie gesehen...und gibt es etliche in Der Gegend.

Ein Wald mit einem Schneeglöckchenteppich

Sonntag, November 26, 2006




Ein bißchen Geschichte
A bit of History

Es ist Sonntag und wie üblich sind wir nordisch gewalkt, unsere Wege werden von mal zu mal weiter, inzwischen sind wir über zwei Stunden unterwegs. Heute haben wir eine Querverbindung vom Summter zum Mühlenbecker See gesucht und gefunden...alles ohne Karte. Wir landeten zunächst am Schloss Dammsmühle, absolut idyllisch gelegen und seit der Wende mit wechselnden Besitzern vor sich hin verfallend. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Vorabendserie "Das Haus am See" mit Hildegard Knef, die Serie wurde dort gedreht.Im 2.Weltkrieg war das Schloß Dammsmühle ein Anwesen von H.Himmler, nach dem Krieg kurze Zeit im Besitz der Sowjetarmee und wurde dann in den 50iger Jahren dem MfS übergeben welche es als Gästehaus als auch als Reserveausweichführungstelle benutzten. Das Schloß steht heute leider leer. Auf dem Gelände der Bunkeranlage (2x Bunker, 1x Rohbau) sind verschiedene Firmen ansässig.Die Bonzen wussten zu allen Zeiten sich die schönsten Fleckchen der Erde zu sichern.
Wer sich interessiert, wie das Schloss entstanden ist, kann hier nachlesen:http://www.welt.de/data/2005/02/05/458819.html´

Today is sunday, nordic-walking time, the distances are getting longer ,this time we found the connection between the two lakes and had a short stop at 'Dammsmühle Castle', a building with plenty of history, typical for this area near by Berlin. Built in the 18th century by an industriel it was during the second world war Himmler´s resort, after the war the russians moved in and then the MfS, the east german minister for security.


You can see the rests of the security fences round the areal, they were all knocked down, so that you can have a walk round everywhere. I have no idea, what that part on the photo is. It is looking like something electrical.

Today the castle is empty, sometimes they use it for musical events of the Berliner youth. It looks desasterous there, plenty of rubbish lies around, the windows are destroyed. It is a shame really. It´s such an idyllic place, so quiet and peaceful.
Und noch ein paar schöne Pilze, die uns des Weges begegneten.

Montag, November 20, 2006


Pilze
Die typische Pilzsaison ist zwar eigentlich vorbei, trotzdem sind uns bei unserem sonntäglichen Nordischem Walk reichlich Pilze entgegengesprossen. Liegt wohl am Wetter, es ist relativ lau für diese Jahreszeit und ausreichend feucht ist es auch. Obwohl ich mein dickes Kosmos-Pilzbuch bemüht habe, konnte ich die gefundenen Arten nicht bestimmen.

Even though the typical season for mushrooms has passed, we found on our sunday walk through the Summter forest loads of them. But the weather is unusally warm for november and at the same time wet, which is ideal for all kinds of fungi. I don not know the name of all these, couldn't find them in my books. We had an autumn-coloured company with us, the Airdale Edna, my friend´s dog. My old fat BernerDina has become so slow she is not able to walk with us, I had to leave her at home. I really miss my dog Max who was active through all his life and accompanied me everywhere until he died this june.

Und noch ein Foto von einer wunderschönen Flechte, die dieses Wetter auch so gut finden, dass sie Fruchtkörper ausbilden.Die bilden sie nämlich nur bei ausreichender Feuchtigkeit aus: kleine flache Scheibchen oder schüsselförmige Gebilde, worin dann die Sporen entstehen, welche ausgeschleudert und mit dem Wind davongetragen werden. Soll es zur Fortpflanzung kommen, müssen die Sporen auf die passende Alge treffen. Ist dies der Fall, dann umspinnen die auskeimenden Pilzfäden die Algenzellen, und ein neues Lager bildet sich.

Wetter im Ausnahmezustand

Es ist wohl (vorübergehend) vorüber: Die monsunartigen Regenfälle von gestern werden erst einmal von Petrus eingestellt, sagt die Wet...