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Mittwoch, März 16, 2016

Gierig


Ich hätte nie gedacht, dass Haferflocken mit Sonnenblumenöl so attraktiv für die Vogelwelt der Umgebung werden könnte. Ich weiß gar nicht, ob es so gut ist die Fütterung jetzt im Frühjahr beizubehalten. Die Tage werden länger, die Sonne ging hier bereits um 6.15 Uhr auf, aber die Temperaturen liegen nachts immer noch um den Nullpunkt. Der Boden wird also nicht all zu viel an Nahrung bereit halten für die Amseln.



Sie scharren auch schon eifrig in den noch von der Gärtnerin weitgehend unberührten Beeten . Wenn ich von der Arbeit zurückkomme, scheuche ich immer ungewollt diverse dieser Amseln auf, ich glaube, die sitzen auch einfach ruhend zwischen den Büschen...und warten  darauf, dass mein Büffet eröffnet wird.
Morgens sind sie immer die ersten an den Haferflocken, dann kommen die Stare , die kein Pardon mit ihnen kennen und mitten im Napf landen. Amseln fressen vornehmer. Die extra für sie gekauften Rosinen verschmähen sowohl Amseln als auch Stare, die werden herausgepickt und gleichmäßig über die noch nicht fertig gestellte Terrasse verteilt.

Neuerdings findet sich auch der Buntspecht ein, aber auch der frisst nur gierig die Haferflocken. 
Wissen Vögel, dass in diesem Getreide mehr Eiweiß und Fett ist als in den anderen Getreidearten?
Es gibt durchaus noch andere natürliche Beerenangebote im Garten, beispielsweise die Efeubeeren. Eine Amsel oder einen Star habe ich dort noch nicht beim Fressen beobachtet, wohl aber die Ringeltauben, die dort zu wohnen scheinen und mich mit ihren Hinterlassenschaften erfreuen.


Mittwoch, Januar 13, 2016

Keine Ente

Kaum zu glauben, wen wir heute am Futterplatz zu Besuch hatten: Da das Tegeler Fließ als Grenze am hinteren Gartengelände vorbei fließt, leben dort durchaus auch andere an das Wasser gebundene Vögel, die im Allgemeinen nicht an die Futterstelle kommen. Der Eisvogel als Stand- und Brutvogel zieht pfeilschnell vorbei oder kürzt sogar den Weg direkt durch den Garten ab Richtung Fließ,  Stockenten dümpeln entlang, etwas weiter an der Mühle kann man sogar Reiherenten antreffen und in der Dämmerung scheuche ich manchmal aus Versehen ( beim Gang zum Kompost) einen Graureiher auf, der am Ufer seinen Ansitz hat.

Stockenten sind ja schon fast domestiziert, aber dennoch haben die heimischen Exemplare sich noch nie auf unser Grundstück gewagt. Heute morgen war es dann aber so weit. Zwei Erpel und drei weibliche Vögel suchten unterhalb des Futterspenders den Boden ab, den die sehr unmanierlich speisenden Spatzen  hinterlassen hatte. Bei letzteren habe ich immer den Eindruck, dass die nur auserwählte Samen fressen. Keine Ahnung, was sie dazu veranlasst, viele einfach  herauszuziehen und dann fallenzulassen. Nächstenliebe?


Auch ein Kernbeißer profitierte von ihren schlechten Tischmanieren. Er hüpfte auch unten zwischen noch vom Aufasten herumliegenden Kiefernästen und mitgebrachten Stäben aus der gerade aufgelösten Gartenkolonie aus dem Garten meiner Freundin herum.(..worüber noch zu berichten wäre.) Xenia aus dem BerlingartenBlog ist auch eine Leid tragende aus derselben Kolonie. In zu meinem letzten Blog-Beitrag hatte sie zu meinen Vermutungen über die Anzahl der Rotkehlchen in meinem Garten kommentiert.

Aber auch wenn es schwer ist zu glauben, es waren damals tatsächlich vier Exemplare gleichzeitig im Garten, wenn auch nacheinander  an der Futterstelle,....aber ich hatte alle vier im Auge, leider nicht auf dem Chip.




Sonntag, Januar 10, 2016

Schreibtischarbeit ;-)

Schreibtischarbeit war angesagt, und wenn man schon lange im Berufsleben ist, kann das ganz schön öde werden. Wie gut, dass es direkt vor dem Fenster meines Arbeitsplatzes Ablenkung gab. Es regnete und die Fress-Aktivität der Vögel hatte wieder auffallend zugenommen. Noch vormittags hatte ich  für NABU die Gartenvögel mit einer wenig aufregenden Bilanz gezählt: 4 Amseln, diverse Blaumeisen, ein paar Feldsperlinge, ein Rotkehlchen und der Specht.
Birkenzeisig
Jetzt am Nachmittag  war deutlich mehr los. Also unterbrach ich gerne meine Schreibtischarbeit , der Fotoapparat lag sowieso schon daneben, und versuchte das Geschehen auf den Chip zu bannen. Zwei Tannenmeisen waren allerdings dermaßen hyperaktiv,dass mir nur ein Foto gelang.

Tannenmeise
 Zeisige sind auch wieder da, aber (noch) nicht so viele wie in den Vorjahren, vermutlich kommen die wie immer erst im Februar. Auch die schienen fotoscheu zu sein, ständig hingen sie hinter den Futterzapfen statt davor.
Das Rotkehlchen war dagegen weniger scheu als sonst , es kam mehrmals und blieb auch länger als sonst. Auf dem Foto im Header sieht es zerzaust aus. Ich nehme an, das Foto entstand während des Regens. Auf den anderen Foto sieht es schon wieder gepflegter aus. Oder waren es gar zwei verschiedene Rotkehlchen?

Der Specht an sich lässt sich nicht so schnell durch Bewegungen hinter der Fensterscheibe vertreiben, aber seine "binnenkörperliche" Aktivität ist bei den aktuellen Lichtverhältnisse auch nicht ideal für Fotos....aber die lassen dann wenigstens ahnen, wie intensiv er für sein Fressen arbeitet. Allerdings ist der Buntspecht eine Spechtin, zu erkennen an dem fehlenden roten Fleck am Hinterkopf!

Frau Buntspecht
Die Haubenmeise erschien auch zum Schluss, auch sehr hektisch, und das Licht reichte gerade so für ein Foto von ihr.
Haubenmeise

Samstag, Januar 09, 2016

Stunden mit den Gartenvögeln

Am Wochenende ist winters im Fließtal-Garten meistens Bird-Watching angesagt. Von unserem Küchentisch kann man wunderbar mit einer Tasse Kaffee in der Hand die Gartenvögel an den Futterstellen beobachten.
Da sitzen wir dann durchaus ein paar Stündchen, hören Neil Grants Gartenstunde in Radio-Sheffield, lesen Zeitung, plaudern, sortieren Papiere und schauen hin und wieder auf das wilde Treiben im Garten.

Wenn man das regelmäßig macht, fallen einem Regelmäßigkeiten im Verhalten der Vögel auf. Normalerweise versammeln sie sich in Intervallen zur Futteraufnahme, da ist einmal die Dämmerungszeit zwischen halb acht und neun Uhr, in der sich sich meistens Amseln einfinden, um sich an unseren Angeboten zu laben. Inzwischen taucht auch in dieser Zeit wieder der Kernbeißer auf, der sich im dämmrigen Licht nur schwer fotografieren lässt.
Danach ist dann der Masseneinfall der verschiedenen Meisenarten und Spatzen , aktuell tauchen vereinzelt ein Rotkehlchen oder ein Buntspecht auf. (In manchen Jahren waren es aber auch bis zu vier Rotkehlchen gleichzeitig, die sich gegenseitig verscheuchten, oder auch drei Buntspechte...oder auch vier Eichelhäher. )
Gegen zehn ist dann allgemeine Fresspause bis zum Mittag, wo alle Vögel wieder da sind. Und am Nachmittag bis zum Abend beobachten wir dann meistens nicht mehr, weil dann andere Dinge anstehen.

Heute morgen war es auffallend anders. Ich vermisse die Spatzenhorden, und auch die Meisen sind heute nur sehr verhalten zugange. Wissen die, dass ich zählen will? Dieses Wochenende ist ja wieder die Stunde der Gartenvögel, an der ich hin und wieder teilnehme. 
Ich werde das mal auf morgen verschieben, vielleicht ist dann mehr los. Ob das am Tauwetter liegt oder am Sonnenschein? Oder auch daran, dass unsere Futterstellen Konkurrenz bekommen haben und das Angebot dort besser  ist?
Übrigens habe ich festgestellt, dass die NABU-Zählmethode verändert wurde. Während ich früher einfach die Zeit zum Zählen auswählte, die die höchste Vogelbesuchsfrequenz hatte, und dann alle Vögel einer Art addierte, darf man jetzt nur noch die Menge einer Art angeben, die im selben Moment auftaucht...und nicht mehr , wie früher einfach addieren.

Samstag, Dezember 19, 2015

Meine Meisen

Will die mich etwa fotografieren...
...wusch, ist sie weg
Ja, das ist jetzt meine Haubenmeise. Sie kommt jetzt täglich an unsere Futterstellen und pickt etwas von den Knödeln ab und so plötzlich wie sie auftaucht ist sie wieder verschwunden. Es gibt auch nur eine hier. Als ich stolz meinem Sohn davon berichtete, meinte er, woher ich denn wüsste, dass es sich immer um dieselbe handelt.  Hunderprozentig kann ich das natürlich nicht sagen, denn Haubenmeise A von Haubenmeise B zu unterscheiden, dürfte schwer sein, es gibt noch nicht mal Unterschiede zwischen den Geschlechtern, zumindest nicht in der Zeichnung.

Haubenmeisen sind standorttreu, das Revier besitzende Paar hält sich also das ganze Jahr hier auf. 
Ich habe hier nie ein Paar gesehen. Heißt das, dass sie sich im Winter aus dem Wege gehen? Oder kommen die nacheinander?
Sie bevorzugen Fichten als Futterquelle, deren Samen sie fressen. Die Vögel sind also auf alten Baumbestand angewiesen, und den gibt es hier - diverse uralte Fichten mit den nötigen Zapfen-glücklicherweise noch reichlich. Ein Hoch auf die Sechziger Jahre...da wurden all die Blaufichten, Sitka-Fichten und Gemeinen Fichten der Gegend gepflanzt.
Als einzige Meise, die in Kiefernwäldern vorkommt, wird sie sich über unser Exemplar mit seinem üppigen Kiefernzapfenangebot freuen. Beobachtet, dass sie dort Samen frisst, habe ich das allerdings noch nicht. Im Sommer frisst sie lieber Insekten und Spinnentiere.Was ich auch erstaunlich finde, Haubenmeisen richten Futterdepots ein. Da muss ich doch mal genauer schauen, ob sie das auch in der Kiefer tun. Die Quelle beschreibt , dass sie zerhackte Walnüsse mögen...leider sind die generell an meinem Futterplatz beliebt, wie richte ich also eine Spezial-Futterstelle für meine Haubenmeise ein ;-)
Da sie inzwischen jedes Jahr im Winter an der Futterstelle erscheinen, habe ich mich mal ein bißchen belesen. Es gibt erstaunliche viele Unterarten dieser Art in Europa, die von Portugal bis in den Ural und den Polarkreis anzutreffen sind. Ich lese, dass sie morschholzreiche Bestände und solche mit tief hinabreichendem Astwerk bevorzugt...morsch wahrscheinlich, weil dann Spechte dort Bruthöhlen hämmern, aber selbst morsche Baumstämme sollen ihnen als Bruthöhlen dienen. Künstliche Bruthöheln sollen nur selten angenommen werden. Nunja, hier gibt es glücklicherwiese auch noch reichlich altes  vor sich hinrottendes Holz., obwohl es auch hier inzwischen sehr aufgeräumte äh ausgeräumte Gärten gibt.

Meine andere 'Meise' ist gut getarnt, anfangs habe ich sie für eine schlecht ernährte Kohlmeise gehalten, bis  ich mal genauer hingeschaut habe. Aber an dem grauen Rücken und dem markanten weißen Nackenfleck erkenne ich sie inzwischen auf Anhieb. Außerdem haben sie auch keinen schwarzen Längsstreifen über Brust und Bauch wie die Kohlmeisen.
Und sie erschien heute Morgen auch als Pärchen, scheint also etwas geselliger zu sein. Aber die haben es noch eiliger als Blaumeisen und die erwähnten Haubenmeisen. Es war schon recht schwierig, die aus dem Fenster zu fotografieren, zumal die Lichtverhältnisse nicht optimal sind.

Tannenmeise


Tannenmeisenpärchen
Die sind offenbar auch ganzjährig hier zu Hause. NABU hat ein paar bezaubernde Fotos
dieser winzigen Meisen auf ihrer Webseite. 
Am häufigsten sind jedoch die Blaumeisen am winterlichen Futterplatz, und die sind dann auch sehr streitbar...und vertreiben gern jede anderen Nahrungskonkurrenten.
Eigentlich hatte ich gehofft, dass meine Haubenmeisen auftauchen würden, während ich hier diesen Bericht schreibe. Die Tannenmeisenfotos und das der Blaumeise sind heute entstanden,. Vermutlich zehren die noch von ihren Vorräten vom letzten Mal.

Mittwoch, März 04, 2015

Spinnennetz-Effekt


Kalt ist's und Graupelregen macht den Tag heute auch nicht besser. Am Futterplatz haben sich noch mehr Zeisige aus der Umgebung eingefunden und  fressen um die Wette, und auch die Meisenknödel sind regelmäßig besetzt. Diese Vögel sind alle sehr schreckhaft und auf der Hut. Der Futterplatz liegt ca. 10 m von den Küchenfenstern entfernt, die Scheiben sind schmutzig, es gibt  Fensterschmuck, Aufkleber, allerdings keine Gardinen.  Und leider wird diese Tatsache häufiger zum Schicksal einiger der Vögel. Sie fliegen gegen die Scheiben. 

Bergfink( männl.vorne, weibl. dahinter) und Birkenzeisig ( männlich)
Dabei hatte ich angenommen, ausreichend dagegen zu tun. Und unsere Fensterflächen sind eigentlich eher klein im Vergleich zu den Fenstern der Nachbarn. Die schützen ihre Scheiben mit Hilfe von Windspielzeug in Massen. Muss mal nachfragen, ob das hilft.
 
Birkenzeisig( weibl.)

Das Problem ist bekannt ...auch  Wissenschaftler beschäftigen sich damit. Firmen ( z.B.Ornilux) entwickeln das passende, für Vogelaugen sichtbare Fensterglas.
Das klingt sehr gut, aber ich werde jetzt sicher nicht mein Fensterglas austauschen. Mir war auch der Tipp mit den ungewaschenen Fensterscheiben bekannt, aber offenbar reicht das nicht. Auf dem Foto ist deutlich zu sehen, dass unsere Scheiben schmutzig sind.  Der Aufkleber haftet allerdings von innen, das müsste ich dann wohl ändern. Vielleicht besprühe ich den dann zusätzlich mit dem Haarspray mit UV-Schutz, dass die Haare so schön fettig macht *grins* .
Nabu gibt entsprechende Tipps https: //www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/01079.html , einer davon: 'Erfahrungen haben gezeigt, dass ein Einsprühen der Aufkleber mit wasserunlöslichem Sonnenschutzmittel, das einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist, die Sichtbarkeit der Silhouetten und damit deren Wirkung stark erhöht. Durch das Sonnenschutzmittel werden kurzwellige Sonnenstrahlen reflektiert, die von Vögeln sehr gut wahrgenommen werden. So erkennen die Vögel das Hindernis. Dies funktioniert auch bei bewölkten Tagen. 
 

Interessant finde ich die Lösung, die hier beschreiben wird, der sogenannte Spinnennetzeffekt.
Spinnen schützen ihre Netze, und zwar nur die Radnetzspinnen,vor Vogelkollisionen , indem sie ihre Spinnennetze durch UV-Reflexion schützen.Vögel haben eine höher entwickelte Sehphysiologie als wir Menschen, weil sie einen vierten Zapfentyp in der Netzhaut haben, der sie UV-Licht wahrnehmen lässt. 
Es wurde also von dieser Fa. hier ein sogenannter 'Birdpen' entwickelt mit dem man den Spinnennetz-Effekt auf den Fensterscheiben nachahmen kann. Den werde ich mir mal besorgen. 

Dienstag, März 03, 2015

Wintergäste

Im Spätwinter ist es im Fließtal die Vogelwelt ziemlich turbulent...noch. Hier gibt es einen alten Erlenbestand, der auch im Nachwendebauwahn des Berliner Umlandes noch nicht angetastet wurde. Der niedrige Grundwasserspiegel hier schreckt aber den Bauherrn von heute aber nicht mehr ab, wenn man im Grünen wohnen will.

Erlen mit ihren Zapfen bieten auch im Winter Nahrung für die umherziehenden Trupps der Erlenzeisige , die hier wirklich immer im Spätwinter in Massen unterwegs sind. Hin und wieder verirren sich diese aber auch an die Meisenknödel oder an die Futtersäule.
Allerdings habe ich dieses Jahr Probleme sie vernünftig zu fotografieren.
Erlenzeisige sind also Teilzieher, wenn die Erlenzapfen leergefressen sind, ziehen sie weiter in ihre Brutgebiete, wo sie sich von Fichten- und Kiefernsamen ernähren. Ich frage mich, wo genau diese für sind, denn auch Kiefernforsten gibt es hier in Reichweite. Fallen sie dann nur nicht mehr auf, weil sie paarweise unterwegs sind und hoch in den Bäumen ihre Nester bauen?
Erlenzeisig (Weibchen)
























Die Zeisige sind häufig mit anderen Arten unterwegs, und da ist es schon interessant mal genauer hinschaut. Und auch dieses Jahr fanden sich wieder die für diese Gegend sehr ungewähnlichen Bergfinken, eine Art, die in Skandinavien heimisch ist.


Meine Lieblingspiepmätze -die Stieglitze- waren auch da und der Kernbeißer ließ sich ebenfalls herab.

Und dann ist da noch mein treues Buchfinkenweibchen, das sich als Kolibri versuchte. Wo sind die Männchen? Wenn ich Buchfinken sehe, dann sind es weibliche.

...und dann kam er (oder sie?) und schwupps waren alle wieder weg.








Montag, Februar 23, 2015

Regen macht hungrig



Die angekündigte Regenfront ist da. Das Orkantief  'Uli' über Island und Irland, schickt seine Ausläufer bis in meinen Garten . Das scheint die Vögel hier besonders hungrig zu machen. Um die Mittagszeit war hier ziemlich was los. Inzwischen ist die Nachfrage wieder abgeebbt.


Am häufigsten sind in meinem Garten immer noch die Blaumeisen, die innerartlich grundsätzlich erst einmal streitsüchtig  zu sein scheinen und nur Sekunden zu zweit an einem Knödel hängen mögen....und mit einem Spatzen nur solange man ihn nicht im Blick hat.


Die Kohlmeisen sehen ja im Allgemeinen immer sehr proper aus. Heute landete  aber eine an den Knödeln,  die  aussah, als ob sie gerade direkt einem Katzenmaul entkommen ist. Vielleicht hat sie ja auch Milben oder kommt gerade aus dem Bad?


Außerdem wagte sich ein Kernbeißer aus den gegenüberliegenden Baumkronen herunter in den Apfelbaum, kaum saß der da, flog ein zweiter an und verscheuchte ihn.


Auch die kleinen Schwanzmeisen kamen häufiger zu kleinen Stippvisiten, immer im Trupp und immer haben sie es sehr eilig, so dass ich kaum Zeit hatte das Geschehen zu fotografieren. Sie lassen sich auch sehr leicht von den dominanten kleinen Blaumeisen oder Spatzen vertreiben.


In den hinteren Rängen ärgerte sich ein Trupp Eichelhäher gegenseitig, die sich ungern beobachten lassen.



Einen erwischte ich dann doch, wenn auch sehr schlecht. Dafür lässt mir der Buntspecht immer sehr viel Zeit, hängt allerdings häufig so , dass der Körnerzapfen ihn fast verdeckt.



Vergessen darf ich auch nicht die Buchfinken, merkwürdigerweise nur Weibchen, die immer wieder einzeln oder auch zweit die Futterstellen im Garten besuchen.

Habe ich wen vergessen? Achja die Zeisige sind da, aber auch ganz schnell wieder weg. Aber immerhin kann ich hier einen weiblichen Erlenzeisig dokumentieren, wenn auch nur von hinten. Das Gefieder der Männchen leuchtet viel mehr, vielleicht erwische ich ja morgen noch einen.



Wetter im Ausnahmezustand

Es ist wohl (vorübergehend) vorüber: Die monsunartigen Regenfälle von gestern werden erst einmal von Petrus eingestellt, sagt die Wet...